Halle Talstraße zurzeit teilgesperrt

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Was wir bereits wissen
Weil der Putz von der Wand bröckelt, gibt es am Wochenende keine Spiele.

Hattingen..  Dass eine Sperrung nur eine Frage der Zeit sein würde, wissen die Nutzer der Sporthalle an der Talstraße schon lange. Nun ist genau dieser Fall eingetreten: Seit Dienstag ist die 50 Jahre alte Halle nur noch eingeschränkt nutzbar und begrenzt fortan Trainings- und Spielbetrieb von Handballern und Judoka. Darüber hinaus sind auch der Schulsport sowie der CVJM betroffen.

Auslöser ist ein 40 Mal 20 Zentimeter großer Putzbrocken, der auf der Gegenseite aus der Wand gebrochen war. „Wir haben den gefährdeten Bereich abgesperrt, sodass die Halle zunächst nur zum Teil zur Verfügung steht“, erklärt Gerhard Günther, technischer Angestellter der Gebäudewirtschaft, und ergänzt, dass man damit das Risiko durch weitere herabfallende Wandteile ausräumen wolle. Die Sanierungsarbeiten würden voraussichtlich etwa eine Woche andauern und nach erster Einschätzung 4000 bis 5000 Euro kosten, verrät Günther.

„Die Arbeiten sind sehr viel aufwändiger als zunächst vermutet. Schließlich betreffen sie nicht nur eine Stelle, sondern sämtliche Betonsäulen der gesamten Wandbreite“, erklärt er. Ursache sei wohl das kontinuierliche Aufprallen von Fußbällen. Erste Leidtragende der Sperrung waren am Dienstag die Handballer der DJK Märkisch, die kurz vor ihrem Meisterschaftsspiel von der Spielabsage erfuhren.

DJK-Trainer Matthias Katzenmeier überraschen die Ereignisse wenig: „Dass es von den Wänden bröckelt, kenn ich, seit ich im Verein bin – also seit sechs, sieben Jahren.“ Der Coach kritisiert, dass das Problem von Seiten der Stadt stets herausgeschoben worden sei.