Gruppe holt Angehörige aus Zwickmühle

Nicht selten stecken Angehörige von psychisch erkrankten Menschen in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite sind sie motiviert, ihre Familienmitglieder zu unterstützen. Auf der anderen Seite bleibt das Gefühl, überfordert zu sein. Anne Neumann-Mahlkau vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Ennepe-Ruhr-Kreises macht deutlich, dass die Angehörigen sich auch selbst Hilfe suchen sollten. Es wurde eine Angehörigengruppe eingerichtet, die sich alle vier Wochen im Schwelmer Kreishaus trifft.

Nächste Austauschmöglichkeit mit anderen Betroffenen ist am Mittwoch, 1. Juli, um 17.30 Uhr im KISS-Raum GS04, Seiteneingang Lessingstraße. Das Treffen soll Mut machen und helfen, mit der schwierigen Situation umzugehen. Neben Gesprächen sollen in den Treffen Informationen über einzelne Erkrankungen sowie medizinische und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten vermittelt werden. Zudem besteht das Angebot, Entspannungstechniken kennen zu lernen und praktisch zu üben. Interessierte werden gebeten, sich anzumelden. Ansprechpartner für Rückfragen sind Karin Schumacher, 02336/93 2784 und Anne Neumann-Mahlkau, 02336/93 2782.