Grünstraße: DNA-Spuren ausgewertet

Tatort Realschule Grünstraße
Tatort Realschule Grünstraße
Foto: Fischer
Was wir bereits wissen
Kontakt zum Opfer ist nachweisbar.

Hattingen..  Die DNA-Untersuchungen im Fall der Schülerin, der auf dem Schulhof der Realschule Grünstraße im Feburar der Hals aufgeschnitten worden war, sind abgeschlossen. Das erklärt Staatsanwalt Joachim Lichtinghagen auf WAZ-Nachfrage. Die Ergebnisse der Untersuchung belegen, dass es einen körperlichen Kontakt zwischen dem mutmaßlichen Täter und dem 17-Jährigen Opfer gegeben hat. Die Schülerin hatte bereits unmittelbar nach der Tat ausgesagt, dass sie gewürgt worden sei.

Schwer belastet wird damit weiterhin ein 17-Jähriger Mitschüler des Mädchens. Den hatte das Opfer bei seiner Aussage als Täter benannt. Er habe sie in eine schwer einsehbare Ecke des Schulhofs gelockt und ihr mit einem scharfen Gegenstand den Hals aufgeschnitten.

Der mutmaßliche Täter sitzt weiter in Untersuchungshaft und schweigt. In der kommenden Woche will Staatsanwalt Lichtinghagen entscheiden, in welcher Form er Anklage erhebt. Bis zur Hauptverhandlung gegen den Schüler könne es dann noch einmal zwei bis drei Monate dauern.