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Sportpolitik

Grünes Licht für die Wildhagen-Umbenennung

26.05.2012 | 09:00 Uhr
Grünes Licht für die Wildhagen-Umbenennung

Hattingen.  Stadtverwaltung hat nach rechtlicher Prüfung keine Bedenken mehr. TuS bekommt von Sponsor mindestens 37 500 Euro.

Die juristische Prüfung der Stadtverwaltung hat ergeben, dass es keine rechtlichen Bedenken gegen die Umbenennung der Sportanlage Wildhagen in Relaxgas-Sportanlage Wildhagen gibt. In der Vorlage für den Sportausschuss (31. Mai), den Haupt- und Finanzausschuss (12. Juni) und den Stadtrat (26. Juni) wird der Politik empfohlen, der Vermarktung des Namensrechts zuzustimmen. Der TuS Hattingen bekommt somit mindestens 37 500 Euro von seinem Sponsor für den Bau eines Kunstrasenplatzes.

„Es gibt noch kleinere Knackpunkte, denn wir haben individuelle Verträge mit der Stadt, aber die sind bis zur Ratssitzung ausräumbar“, sagt TuS-Präsident Klaus Kampmann. „Klar ist, dass sich der Verein freut. Wenn am 26. Juni endgültig zugestimmt wird, steht dem Bau nichts mehr im Weg.“ Bis zum Herbst soll dann Kunstrasen auf dem heutigen Ascheplatz liegen.

Die Fraktionen von SPD, CDU und FDP hatten das Vorhaben des Vereins bereits in der Ratssitzung am 22. März unterstützt.

„Auf keinen Fall darf die Stadt zulassen, dass ein Namenssponsor städtischen Unternehmen wie den Stadtwerken schadet“, sagte indes Bürgermeisterin Dagmar Goch.

Jetzt steht fest: „Es gibt keine Rechtsnorm, die dem Vertragsabschluss entgegen steht.“

Die Stadt wird die Kosten für die Sanierung des Ascheplatzes in Höhe von 229 000 Euro tragen, der TuS Hattingen die Mehraufwendungen für den Kunstrasenbelag, ­etwa 150 000 Euro. Mindestens 15 Prozent (37 500 Euro) muss der Sponsor zahlen. Die Unterhaltung der Anlage (jährlich 71 700 Euro) zahlt weiterhin die Stadt.

Michael Brandhoff


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