Gipfelsturm und Zwielicht
22.06.2010 | 16:40 Uhr 2010-06-22T16:40:00+0200
Hattingen. Stadt bereitet sich auf Bergfest am Wochenende vor. Auch danach sollen Aktivitäten nicht abflachen.
Halbzeiten sind nicht nur im Fußball von Interesse, sondern auch bei künstlerischen Ambitionen. Die Kulturhauptstadt steht vor ihrem Bergfest. Hattingen setzt am Wochenende zum Gipfelsturm an.
Höhepunkte hat die Stadt hinter sich. Beispielsweise die Heldenausstellung im Industriemuseum, die schon 30 000 Besucher hatte. Der Name Hattingen sei dadurch überregional bekannter geworden, freut sich die Verwaltung. Und macht sich bereit, im Rahmen der „Local Heroes Woche“ im Mittelpunkt zu stehen. Sie wird am kommenden Sonntag um 13 Uhr auf dem Kirchplatz eröffnet im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages mit Kulturprogramm, wenn Witten den künstlerischen Staffelstab an Hattingen übergibt.
Parallel dazu werden Hattinger Helden im Stadtmuseum „gesucht.gefunden!“ Ehe das Altstadtfest am Wochenende darauf den Schlusspunkt setzt, jagen sich die heldenhaften Ereignisse von der Orgelwanderung über Lesehelden, Gestaltungsfachtagung, Podiumsdiskussion, Night of the Proms und mehr.
Auch nach dem Bergfest sollen die Aktivitäten nicht abfallen. Weiter geht’s mit Filz-Fashion-Show, dem Still-Leben Ruhrschnellweg, wo Hattingen auf der gesperrten A 40 insgesamt 30 Tische für die Autobahn reserviert hat.
Das Licht ausgeblasen wird möglicherweise der höchsten Aventskerze des Ruhrgebietes auf dem Vorturm der Burg Blankenstein, noch ehe sie überhaupt angezündet wurde. Flackern lassen das Projekt, das in Blankenstein den Abschluss bilden soll, hohe Kosten und technische Schwierigkeiten. Mehr Licht in den geplanten Programmpunkt soll heute um 17 Uhr im Kulturausschuss gebracht werden. Dafür gibt’s „Momente der Ewigkeit“ mit Bachkantaten. St. Georg wird als eine von 36 evangelischen Kirchen vertreten sein. Vorher wird’s noch zwielichtig mit der „Ruhrlights: Twilight Zone“. An der Mauer am alten Ruhrarm will Andeas M. Kaufmann „Dem Ort seine Sprache“ geben.
23:03
#wolf
Sie können wohl ohne Unterstellungen nicht leben. Ihre Behauptungen entbehren jeglicher Wahrheit. Aber was soll`s: Hauptsache Sie können nachplappern was Ihnen die Schulden-Meisterin und Ihr Landvogt Ihnen in innerparteilichen Märchenstunden erzählt haben. Offenbar glauben Sie auch noch an den Weihnachtsmann und an das Christkind. Kleiner Tipp von mir: Beide gibt es nicht; ebensowenig wie verantwortliche Kommunalpolitiker in Ihren Reihen!
22:59
# 1,
die blutsaugende Zecke versprüht wieder seinen Hass, ohne konkret zur Sache zu kommen. Für ihn scheint die ganze Welt vollkommen bekloppt zu sein. Nur er hat für sich den Stein der Weisen gefressen. Ein äußerst bedenklicher Zustand. In der Linken mochte man ihn ja auch nicht. Jetzt sucht er eine neue Heimat und keiner mag ihn.
19:06
Das ist kein Bergfest, das ist eine Beedrigung.
Bestattet werden die für die Ruhr 2010 - eine einzige Durchfallerkrankung - verschwendeten Gelder.
Der Kulturausschuss ist gut beraten, nicht noch mehr Moneten zu verplempern. Schon gar nicht für die angeblich höchste Adventskerze im Ruhrgebiet.
Denn es gibt dringendere Aufgaben als eine Burgruinezu bleuchten in dieser Stadt. HDJ ist nur ein Stichwort; Jugendliche passt gut auf, die Schulden-Meisterin will Euch wieder vergackeiern.