Gebläsehalle: Historischer Teil wird weiter saniert

Der historische Teil der Gebläsehalle.
Der historische Teil der Gebläsehalle.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Museumsleiter geht davon aus, dass es in diesem Bereich 2015 keine Veranstaltungen geben wird.

Hattingen..  Zwei Jahre Stillstand sollen in diesem Jahr beendet werden: Robert Laube, Leiter des LWL-Industrie­museums Henrichshütte, liegt die Zusage vor, dass es mit dem Ausbau des historischen Teils der Gebläsehalle weitergehen soll.

„Ich rechne nicht damit, dass es 2015 Veranstaltungen geben wird“, sagt Laube, der sich freut, dass es endlich weitergeht. Zuletzt waren im Sommer 2012 Dachdecker und Stahlbauer in zwölf bis 18 Meter Höhe unterwegs, um dem rund 2000 Quadratmeter großen Teil der Halle einen wetterfesten Schutz zu bauen.

Dieser Teil der Gebläsehalle mit den installierten Großmaschinen und Aggregaten zeigt die Funktion der ehemaligen Energiezentrale. U.a. steht hier eine 500 Tonnen schwere Großgasmaschine, die im Jahr 1993 aus der Georgsmarienhütte bei Osnabrück transloziert wurde sowie eine Thomasbirne der Thüringer Maxhütte. Darüber hinaus wird die Weiterverarbeitung von Eisen und Stahl gezeigt.

Andere Bau-Maßnahmen in 2015: Die Kanäle werden weiter saniert, der Schrägtunnel von Hochofen 2, auch am Hochofen 3 – „natürlich unser wichtigstes Objekt“ – gehe es Schritt für Schritt weiter, so Laube.

„Der Landschaftsverband kümmert sich um sein Baby“, sagt der Museumsleiter. „Wir können auch nicht klagen, aber es wäre schon schön, wenn bald eine weitere Ausstellungsfläche hinzu käme.“