Freibadschließung ist in Hattingen kein Thema

Foto: www.blossey.eu
Weder in der Politik noch in der Verwaltung wird über eine Schließung des Freibades diskutiert.

Hattingen..  „Hattingen hat kalte Füße“, wirbt die Stadt auf ihrer Internetseite für Abkühlung im Freibad Welper. Was das Bad angeht, hat die Stadt keine kalten Füße bekommen. Anders als in anderen Städten, wo Freibäder vor dem Aus stehen, wackelt die Welperaner Badeanstalt nicht.

Das bestätigen sowohl Thomas Griesohn-Pflieger von der Pressestelle, als auch Beigeordnete Beate Schiffer. Schwimmer und Sonnenanbeter können sich also auch weiterhin die Füße und mehr kühlen. Die Einrichtung steht nicht auf der Sparliste.

Wobei kühlen: Manche Schwimmer kommen gern, auch aus Nachbarstädten, weil das Wasser nicht zu kühl ist, sondern auf 24 Grad gewärmt wird, weiß Jürgen Wille. Sprockhöveler, mit denen er am Beckenrand gesessen hat, haben ihm das versichert. „Wir sind zwar nur ausführendes Organ“, sagt der Geschäftsführer der Stadtwerke. Doch er hat nichts verlauten hören, dass über eine Schließung diskutiert würde. Das Freibad sei ja auch erst 2008 umfangreich saniert worden.

„Natürlich ist eine Schließung des Freibads kein Thema“, sagt Beigeordnete Beate Schiffer ganz klar. „Wir haben nur das eine Freibad, und da ist auch noch Denkmalschutz drauf“, erklärt sie. Ein Freibad stehe der Stadt sehr gut zu Gesicht. Erst recht angesichts von Meldungen, wie viele Kinder und Erwachsene nicht schwimmen können. In Hattingen haben sie die Möglichkeit, es zu lernen und zu praktizieren. Hattingen bezieht klar Position fürs Freibad. Es gebe keinerlei Überlegungen, das Freibad zu schließen, hatte zuvor schon Thomas Griesohn-Pflieger aus der Pressestelle versichert – weder in der Politik noch in der Verwaltung werde diskutiert, das Bad zu opfern, das unter Denkmalschutz steht.