Frauen müssen für die Karriere mehr kämpfen
12.11.2010 | 17:35 Uhr 2010-11-12T17:35:00+0100
Hattingen. Gleichberechtigung im Berufsleben? Eine Umfrage nach dem Streit zwischen Kristina Schröder und Alice Schwarzer.
Dr. Dagmar Goch, Bürgermeisterin: Frau Schröder ist viel zu jung, um abschätzen zu können, wie hart der Kampf für die Frauen war, um dorthin zu kommen, wo sie jetzt sind. Der Kampf ist auch lange noch nicht zu Ende, was die absoluten Führungspositionen angeht.
Ingrid Wawrzyniak, Gleichstellungsbeauftragte: Für beruflichen Erfolg von Frauen ist die Vereinbarkeit mit der Familie wichtig, also die Betreuung der Kinder. Ich war bei einem Termin zu dem Thema mit Kristina Schröder überrascht, wie wenig kompetent sie sich gezeigt hat.
Barbara Niemann, Hotelbetreiberin: Das ist auch eine Frage der Branche: In der Gastronomie gibt es Topfrauen am Kochtopf und in der Führungsebene. Männer können sich im Beruf noch etwas besser durchsetzen, das ist aber auch erziehungsbedingt und ändert sich.
Clarissa Bader, IG-Metall-Bevollmächtigte: Ich möchte Frau Schröder widersprechen. Die Tatsache, dass Männer bei gleicher Tätigkeit teilweise mehr verdienen, spricht gegen Gleichberechtigung. Es muss noch viel für die Vereinbarkeit von Job und Familie getan werden.
Dr. Jihan Mohasseb, Chefärztin EvK: Wir haben keine Gleichberechtigung. Männern werden Führungspositionen eher zugetraut. Frauen müssen mehr kämpfen, um bei gleicher Leistung gleich behandelt zu werden. Den Frauen möchte ich gern Mut machen.
09:56
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
22:06
Frau Schröder hat nicht annähernd das geleistet, was Frau Schwarzer geleistet hat, so nervig das auch manchmal war.
Ich werfe zudem der MInisterin Konzeptionslosigkeit vor. Viel Luft, nix dahinter.
Und nochwas: Ohne das richtige Parteibuch wäre Frau Schröder auch nicht Ministerin - so what?
19:54
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
17:23
Frau Kristine Schröder ist eine junge und intelligente Frau. Wenn ich die Kommentare
dieser Alten Damen lese,dann Denke ich
den Frust aus vielen Jahren der Gleichberechtigung heraus zu lesen! Wenn dann noch Clarissa Bader als IGM-Bevollmächtige den
Aussagen von Frau Schröder widerspricht,dann kann ich nur sagen,Frau Bader ohne das richtige
Parteibuch ( SPD ) hätten Sie ihre Stellung nicht!