Förderer der Flossenschwimmer
10.05.2011 | 17:38 Uhr 2011-05-10T17:38:00+0200
Hattingen. Gerd Göldner wurde im Alten Rathaus das Verdienstkreuz am Bande überreicht.
„In Hattingen sind der Deutsche Unterwasser Club und das Ruhr-Cup-Schwimmen eng mit Ihrem Namen verbunden, über die Stadtgrenzen hinaus stehen Sie bundesweit für Kompetenz und Einsatz, sauberen Sport und Völkerverständigung.“ Mit diesen Worten überreichte Landrat Dr. Arnim Brux am Dienstagabend das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Gerd Göldner.
Im Alten Rathaus erinnerte Brux an den vier Jahrzehnte zurückliegenden Einstieg Göldners in sein ehrenamtliches Engagement. „Nur ein Jahr nach der Vereinsgründung tritt er 1969 in den Deutschen Unterwasser Club Hattingen ein.“ Er übernimmt den Vorsitz, gründet das Ruhr-Cup-Schwimmen, das inzwischen vor seiner 39. Auflage steht. Ab 1974 widmet sich Göldner verstärkt dem Flossenschwimmen, will „seine“ Sportart vor Ort, national und international nach vorne bringen. „1978 wird Gerd Göldner Bundestrainer. Bis 1986 ist er dafür verantwortlich, dass die Aktiven dynamisch, kraftvoll und ästhetisch durch das Wasser gleiten“, so der Landrat.
Woche für Woche schenkt der heute 72-jährige den Flossenschwimmern 14 Stunden seiner Zeit, Jahr für Jahr bis zu 30 Wochenenden.
Ein Wunsch Göldners blieb aber trotz aller Freude über Erfolge und Erfahrungen bis heute unerfüllt – die Aufnahme des Flossenschwimmens in das olympische Programm. Immerhin hat das Internationale Olympische Komitee die Sportart aber bereits im Jahr 1986 als olympische Disziplin anerkannt.
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