Fische für Könige
15.11.2009 | 18:28 Uhr 2009-11-15T18:28:00+0100Bald ist es wieder so weit: Die Heiligen drei Könige ziehen von Tür zu Tür und sammeln für einen guten Zweck. Klaus Paulus und Silke Schoppe von St. Peter und Paul leiten mit Dagmar Ritzel von St. Maria Empfängnis den ersten Tag zur Einführung der diesjährigen Sternsinger.
Bald ist es wieder so weit: Die Heiligen drei Könige ziehen von Tür zu Tür und sammeln für einen guten Zweck. Klaus Paulus und Silke Schoppe von St. Peter und Paul leiten mit Dagmar Ritzel von St. Maria Empfängnis den ersten Tag zur Einführung der diesjährigen Sternsinger.
Zusammen mit den Kindern sehen sie sich als Vorbereitung einen Film über Kinder im Senegal an. Die jungen Teilnehmer lernen, dass dort Kinder arbeiten müssen und kein einfaches Leben führen. „Die Menschen haben kein fließendes Wasser”, sagt Ben (11). „Manche Kinder müssen zwei Stunden zu Fuß zur Schule laufen”, hat Laura (9) aus dem Film gelernt. Auch Kilian (13) hat der Film gezeigt, dass die Menschen dringend Hilfe benötigen. „In den Städten gibt es kaum Arbeit und außerhalb der Städte keine Infrastruktur.” Die eingenommen Spenden gehen deshalb an Hilfe benötigende Länder wie Senegal.
Nach dem Film basteln die Kinder kleine Fische aus Pappe, die sie der Gemeinde beim Vorstellungsgottesdienst schenken wollen. Hanna (12) bemalt den großen Fisch mit Farbe, der in der Gemeinde aufgehängt wird. So wie Hanna sind schon viele Jugendliche seit mehreren Jahren beim Sternsingen dabei.
Für Lea (7) ist es das erste Mal. „Ich freue mich schon auf das Singen und darauf, dass wir den Segen an die Tür schreiben”, sagt sie. Dass es sich von 2. bis 4. Januar von 10 bis 18 Uhr um die echten Sternsinger handelt, können Spender an einem Ausweis mit aktuellem Datum erkennen. „Es kam einmal vor, dass sich jemand als Sternsinger ausgegeben hat”, sagt Klaus Paulus. „Zum Glück hatten sie dort geschellt, wo die echten Sternsinger bereits waren.” So ist die Sache aufgeflogen. Kilian (13) kennt sich aus: „Wenn es kalt ist, ist das auch nicht schlimm.” Wer noch mitmachen möchte, wählt 23838.
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