Firma VPF spart 105 Tonnen Material ein

Das Netzwerk der Energie-Effizienz-Region EN hat schon mehrere Beratungsprojekte zur Verbesserung der betrieblichen Energie- und Ressourceneffizienz auf die Beine gestellt. Von einem profitiert die Firma VPF aus Sprockhövel, sie spart neben 105 Tonnen Material inzwischen auch jede Menge Energie. Ein Erfolg, von dem nun zwölf Wirtschaftsförderer aus dem Ruhrgebiet lernen wollten. Vor Ort erfuhren sie am praktischen Beispiel, wie man Ressourcen spart und damit Betriebskosten senkt.

Seit mehr als 40 Jahren beschichtet VPF Haftpapiere, Haftfolien und Selbstklebematerialien für die druckverarbeitende Industrie. „Die Vielzahl der Produktvarianten stellte uns vor große organisatorische Herausforderungen“, sagt Geschäftsführer Ralf Waltmann. Das Zauberwort, um dieses Problem zu lösen, hieß Ressourcenkostenrechnung (RKR). Diese ermöglicht eine betriebswirtschaftliche Erfassung der ressourcenbezogenen Kostensenkungspotenziale und erhöht die Kostentransparenz in den Geschäftsprozessen.

Insgesamt spart VPF durch die umgesetzten Maßnahmen jährlich rund 700 000 Quadratmeter an Folie und Papier ein, das entspricht 105 Tonnen Material. Auch der Energiebedarf sank um vier Prozent.

Unternehmen, die ebenfalls durch betrieblichen Energie- und Ressourceneffizienz Kosten senken wollen, können sich an Dr. Dirk Drenk von der EN-Agentur wenden. Kontakt: 02324/56 48 18, E-Mail: drenk@en-agentur.de

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