FDP fordert Geld für Bildung

Auch die Liberalen im Ennepe-Ruhr-Kreis freuen sich auf das Dreikönigstreffen vor Ort. In allen Stadtverbänden finden hierzu Veranstaltungen statt, so etwa im Hattinger Restaurant Osteck ab 19 Uhr für die Stadtverbände Hattingen und Sprockhövel. „Entgegen dem Bundestrend haben wir weiterhin eine aktive und stabile Basis“, so der FDP-Kreisvorsitzende Michael Schwunk. Das Ziel für 2015 sei es, den von der FDP-Fraktion im Kreistag durchgesetzten Solidarpakt im Ennepe-Ruhr-Kreis umzusetzen. Michael Schwunk: „Wenn andere uns nicht helfen, dann müssen wir uns selbst helfen. Dies ist ein urliberaler Ansatz, erst zu schauen, was der Einzelne noch schaffen kann, bevor die Gemeinschaft ihm beisteht.“ Für diesen Vorstoß habe die FDP von den Bürgern wie auch aus den Rathäuern viel Zuspruch bekommen. Hierzu würden die Kreisliberalen gemeinsam mit den Stadtverbänden Vorschläge unterbreiten, die interkommunale Kooperation zu verbessern und auf völlig neue Beine zu stellen.

Mit Blick auf die Bundespartei stellt der Kreisverband klar: Die Liberalen müssten sich klar zu ihren Überzeugungen bekennen, dann ergebe sich ein eindeutiges Profil in Abgrenzung zu anderen Parteien. Deutschland brauche wie der Ennepe-Ruhr-Kreis diese liberale Alternative. Statt 230 Milliarden Euro in das Rentenpaket zu Lasten der nächsten Generation zu stecken, setze man auf mehr Bildungsinvestitionen, um die Chancen jedes Einzelnen zu verbessern. Auch im EN-Kreis würden bald Facharbeiter und gelernte Kräfte fehlen. Daher fordert die FDP ein modernes Zuwanderungsgesetz.