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Fahrplan für Franken-Kredite bleibt

02.02.2016 | 08:00 Uhr
Fahrplan für Franken-Kredite bleibt
Foto: Volker Speckenwirth

Hattingen.   Kurzfristiger Ausstieg wie in Bochum ist in Hattingen nicht geplant. Bei den Swap-Geschäften geht der Rechtsstreit weiter.

Die Stadt Hattingen hält an ihrem mittelfristig angelegten Rückzug aus den umstrittenen Franken-Krediten fest. Während die Nachbarstadt Bochum vor einigen Tagen auf einen Schlag komplett aus dem Währungsgeschäft mit Schweizer Franken ausstieg und mit mehr als 48 Millionen Euro Verlust für „ein Ende mit Schrecken“ sorgte, bleibt es in Hattingen beim 2015 gestarteten „Einstieg in den Ausstieg“. Frank Mielke sieht aktuell keinen Grund, den von der Politik beschlossenen Fahrplan in Frage zu stellen. Mitte des Jahres will der Kämmerer die politischen Gremien über den Stand der Dinge informieren.

Wie berichtet hatte die Stadt Mitte vergangenen Jahres 6,6 Millionen Schweizer Franken zurückgekauft und dafür 2,1 Millionen Euro mehr ausgeben müssen als beim Ankauf im Jahr 2005. Weitere 6,6 Millionen Franken sollen im laufenden Jahr zurückgetauscht werden. Dann sei der richtige Zeitpunkt, das weitere Vorgehen zu überdenken und zu beschließen, sagt Frank Mielke. Er werde dem Rat entsprechende Vorschläge machen.

Zunächst weitergehen soll auch der Rechtsstreit der Stadt Hattingen um die Swap-Geschäfte mit der damaligen WestLB. Bei diesem Thema hatte sich der Ennepe-Ruhr-Kreis jetzt für einen Vergleich entschieden (wir berichteten).

Ulrich Laibacher

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2016-02-02 08:00
Hattingen