Erste Geschichtstafel in Niederbonsfeld für den Heidenstein

Der Heidenstein in Hattingen liegt in einer kleinen, unzugänglichen Schlucht zwischen der Straße Am Bahrenberg und der Wasserstraße.
Der Heidenstein in Hattingen liegt in einer kleinen, unzugänglichen Schlucht zwischen der Straße Am Bahrenberg und der Wasserstraße.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Aktionsgemeinschaft Winzermark sammelte 1000 Euro. Einweihung am 6. Juni.

Hattingen..  Niederbonsfeld soll seine erste Geschichtstafel erhalten. Die Aktionsgemeinschaft Winzermark (AGW) will mit dieser Tafel auf den Heidenstein hinweisen.

Der 130 000 Jahre alte und vier bis fünf Tonnen schwere Stein befindet sich im Bachbett des „Heiligen Spring“ und wurde 1909 in einem Gedicht des Heimatdichters Heinrich Kämpchen beschrieben. „Er ist wegen seiner versteckten Lage ein vergessenes Stadtgesicht“, sagt Gerd Walther, Sprecher der AGW.

Das soll sich nun ändern. Fünf Hinweisschilder sollen von der Ruhr her zu dem Findling führen – unter anderem an der Gaststätte „Zum Deutschen“ von wo aus der Weg etwa 500 Meter zum Heidenstein führt. Vor Ort selbst, wird eine Tafel über die Geschichte des Steins, den die Gletscher der Saale-Kaltzeit aus Skandinavien hierhin transportierten, Auskunft geben.

Insgesamt 1000 Euro sammelte die Aktionsgemeinschaft für die Einrichtung der Schilder. Allein die Geschichtstafel kostete 500 Euro, berichtet Gerd Walther.

Eingeweiht wird die Tafel von Bürgermeisterin Dagmar Goch am Samstag, 6. Juni. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Gaststätte „Zum Deutschen“, Isenbergstraße 69. Denkmalpfleger Jürgen Uphues und Sagen-Experte Dirk Sondermann steuern Wissenswertes bei, für Musik sorgen die Jagdhornbläser des Hegerings Hattingen.