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Eine musikalische Weltreise

04.04.2008 | 12:51 Uhr

Heute Abend rockt die Gebläsehalle: Ab 20 Uhr steht das Rock-Orchester Ruhrgebeat auf der Bühne - mit einem Streifzug durch die Jahrzehnte der Rock- und Pop-Musik.

Die 32-köpfige Big-Band bezeichnet sich gern als größte Rock-Badn der Welt. Und sie verspricht eine Mega-Fete für alle Generationen.

Nicht nur die Beatjahre, sondern 50 Jahre Pop-Musik werden von den "verrockten" Musikern, die aus dem Raum zwischen Gronau und Wuppertal kommen, neu belebt und frisch interpretiert. Sie tauchen ihre Besucher in einen Jungbrunnen der Musik und ziehen sie um 25 Jahre verjüngt aus dem musikalischen Wechselbad wieder heraus.

Das Rock-Orchester Ruhrgebeat ist nicht einfach eine Coverband oder eine Oldie-Gruppe. Hier sind 32 Musiker unterwegs, die aus dem etwas verstaubten Original ein ganz eigenes Ding und eine frische Show machen. Jeder Auftritt wird zu einer lokalen Night of the Proms, zu einem nicht zu steigernden Festspiel der Rock-Bombastics, verspricht der Veranstalter. Mit Bass- und E-Gitarre, Schlagzeug, Keyboards, Trompeten, Posaunen und Kesselpaukern, Streichern und Vocalisten soll ein Feuer der Begeisterung entzündet, Rockmusik aus bereits erstarrter Nostalgie zu neuem Leben erweckt, handgemachte Musik ohne Konserve bieten und Vertrautes gefühlvoll neu in bewegende Töne umgesetzt werden.

Das Orchester trifft Original-Sounds auf den Punkt. Zehn Sänger, jeder für sich Solist, nehmen als Chor die Zuhörer mit auf eine musikalische Achterbahn durch fünf Jahrzehnte. Es geht ins "Hardrock Café" von Carole King, man steigt ins "Bed Of Roses" von Bon Jovi oder springt zu Art Garfunkel und "Late In The Evening". Jackie Wilsons "Reet Petite" tobt, mit "Music" von John Miles wird eine Hymne an die Musik zelebriert, mit "Barcelona" von Freddie Mercury & Montserrat Caballé gibt es einen weiteren Gänsehaut-Titel.

Anleihen bei Tom Jones ("Sex Bomb") und Marius Müller-Westernhagen ("Sexy"), Tina Turner ("River Deep, Mountain High"), Gloria Gaynor ("I will survive"), Barry Ryan ("Eloise") und Elvis ("Suspicious Minds") werden gemacht. Dazu eine Prise Pop und Partyfeeling der 70er Jahre: "Mendocino" von Michael Holm erlebt seine Wiedergeburt. Selbst ein so mächtiges Werk wie die "Bohemian Rhapsody" von Queen geht das Rock-Orchester an.

Karten kosten an der Abendkasse 25 Euro.

Michael Brandhoff

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