Eine Messe für die Ausbildung

Im vergangenen Jahr war Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei der Ausbildungsmesse des Ennepe-Ruhr-Kreises in der VER-Zentrale zu Gast.Foto: Archiv,Scherer
Im vergangenen Jahr war Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei der Ausbildungsmesse des Ennepe-Ruhr-Kreises in der VER-Zentrale zu Gast.Foto: Archiv,Scherer
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Was wir bereits wissen
Großveranstaltung für den EN-Kreis geht am 25. September in die siebte Runde. Bisher haben 40 000 Jugendliche von dem Konzept profitiert.

Hattingen..  Bereits zum siebten Mal seit 2009 wird der Betriebshof der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr in Ennepetal in diesem Jahr zum Schauplatz einer der größten nicht kommerziellen Ausbildungsmessen in Deutschland. Am Freitag, 25. September, werden zwischen 8.30 und 17 Uhr tausende Jugendliche, die momentan noch zur Schule gehen und in Kürze eine Berufsentscheidung treffen müssen, auf Vertreter aus rund 150 Unternehmen und von fünf Hochschulen treffen. Im Angebot haben sie Informationen über 200 Ausbildungsmöglichkeiten. Motto der Veranstaltung: Für die Zukunft ausbilden.

„Von unserem Konzept haben bisher bereits mehr als 40 000 Jugendliche profitiert. Es hat sich mit den Jahren nicht nur bewährt, es sorgt längst auch über die Kreisgrenzen hinaus für Aufsehen“, macht Organisatorin Gisela Tervooren deutlich. Ein Grund für diese Einschätzung: Die lobenden Worte, die Mitglieder der Landesregierung nach Messebesuchen fanden. Zuletzt 2014 Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die feststellte: „Phantastisch, was hier für die Jugendlichen und für die Unternehmen auf die Beine gestellt wird. So etwas brauchen wir in Nordrhein-Westfalen.“

Mit Norbert Dickel und Olaf Thon

„Jetzt möchte sich Landtagspräsidentin Carina Gödecke ein Bild davon machen, wie wir dazu beitragen, jungen Menschen einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen“, kündigt Landrat Arnim Brux auch für 2015 einen Gast aus Düsseldorf an. Der prominente Besuch – neben Gödecke werden auch die ehemaligen Fußballprofis und heutigen Messebotschafter Norbert Dickel und Olaf Thon erwartet – kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, wer bei „Für die Zukunft ausbilden“ im Mittelpunkt steht: die Schülerinnen und Schüler. Sie werden am Messetag mit viel Aufwand von der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr aus allen neun kreisangehörigen Städten kostenfrei nach Ennepetal gefahren. Dort angekommen haben sie auf 4000 Quadratmetern und an 115 Ständen die Qual der Wahl.

Die Bandbreite der präsentierten Ausbildungsberufe reicht vom Anlagenmechaniker, Forstwirt und Erzieher über verschiedenste Handwerksberufe, Krankenpfleger und Mediengestalter bis hin zu Physiotherapeut, Vermessungstechniker und Werkfeuerwehrmann. Mit Ständen präsent sind Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, die Kreishandwerkerschaft mit verschiedensten Innungen, Behörden wie Kreis- und Stadtverwaltungen, Finanzamt und Polizei, Einzelhandels- sowie Industrie- und Handelskammer, Arbeitgeberverbände und Bildungsträger. Fester Bestandteil der Messe sind längst auch die dualen Studiengänge.