Eine Ikone, die nicht immer gefiel
26.06.2009 | 18:41 Uhr 2009-06-26T18:41:00+0200Hattinger Meinungen zum verstorbenen König der Populär-Musik
Er war beliebt, aber auch umstritten wie kaum ein anderer Star im Musikbusiness. Jetzt ist Michael Jackson tot. Sein Herzanfall löste weltweit Bestürzung aus. In Hattingen kurbelte der Tod des Königs der Populär-Musik zunächst den Umsatz an.
Der Elektronikmarkt Saturn hat die Michael-Jackson-Alben weit nach vorne gerückt. „Das Interesse ist spürbar gestiegen”, sagt der kommissarische Filialleiter Sven Schenten. Auch beim Umsatz sei die Jackson-Euphorie zu merken. Aus den Lautsprechern schallt Jackson gestern genauso wie Schlager oder Techno. Man wolle die Kunden nicht überstrapazieren, sagt Schenten. Er persönlich spüre keine Affinität zum King of Pop. „Natürlich ist es immer traurig, wenn jemand stirbt.”
Beim Tod von Kurt Cobain und Freddie Mercury sei er weitaus trauriger gewesen, sagt auch Acki Löbbecke. Der Musiker vom Duo Taktlos erfuhr nachts um zwei Uhr auf dem Rückweg von einem Auftritt aus dem Autoradio von Jacksons Tod. „Als ich die Musik hörte, hab' ich mir dann aber doch gedacht, dass das gar nicht sein kann.”
Löbbecke erinnert sich an ein Konzert im Gelsenkirchener Parkstadion. „Das hat mir überhaupt nicht gefallen.” Die Musik sei in der Show untergegangen. Löbbeckes persönliche Jackson-Bilanz: „Wenn man die negativen Schlagzeilen der vergangenen Jahre ausklammert, ist er als Musiker ein großer Verlust.”
Peter Brand hält Michael Jackson „musikalisch für eine Ikone. Als Menschen muss man ihn kritisieren.” Der Musikschulleiter erinnert an einige Alben des US-Amerikaners: „Thriller war eine der besten Pop-Platten überhaupt.” Klar, dass auch in der Musikschule weiterhin Jackson-Titel auf dem Programm stehen: „Wir werden ihn musikalisch in Erinnerung behalten.”
Zurückhaltung auf der Klassik-Seite: „Ich empfinde überhaupt nichts für Michael Jackson”, sagt Dirigentin Lore Goes. Sie will nicht mit dem King of Pop in Verbindung gebracht werden. „Weder positiv noch negativ.”
08:34
Genau, der ganze Artikel ist total überflüssig!
Ein Ausnahmekünstler ist verstorben und man schreibt einen Artikel über völlig unbedeutende Leute, die ihren nicht sehr geistreichen Senf dazu geben müssen, warum sie ihn nicht mochten. Was ist das denn für ein Journalismus...??
13:00
Was für Loser, was für blödes Gequatsche. Ihr hättet mal lieber normale Menschen befragt...