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Ein Gastronom, ein Betriebswirt – und wieder mal Aufbruchstimmung

11.08.2009 | 18:08 Uhr

Eröffnung, Streit um Geld, Räumungsklage. Eröffnung, finanzielle Schieflage, Insolvenz. Ruhiges Fahrwasser sieht anders aus. Auch im Saisongeschäft Gastronomie, wo die goldenen Zeiten für viele Betriebe vorbei sind.

Die Schulenburg kommt nicht zur Ruhe. Wer nach Gründen sucht, sollte jene glanzvolle Historie des Hauses auch mal nüchtern betrachten. Rauschende Empfänge, Sonntags-Kaffee-und-Kuchen-Idyll, Mittagstisch zu 4,99 – das war gestern.

Neue Wege zu gehen und traditionelles Publikum dennoch nicht zu vergraulen – das hat Karsten Roth im ersten Anlauf nach 2006 nicht geschafft. Jetzt startet der Gastronom mit einem Betriebswirt an der Seite einen zweiten Versuch. Hoffen wir auf ein Zusammenspiel von Einsicht und Freundlichkeit, frischem Geld und neuen Ideen. Denn eine Chance hat die Schulenburg allemal verdient. Wenn's denn sein muss, auch immer wieder.

Das Haus ist ein Kleinod. Es wäre schade, wenn es von innen heraus verwelkt.

Ulrich Laibacher

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