Ein Dach für die Winzermark
13.08.2009 | 18:23 Uhr 2009-08-13T18:23:00+0200Bürger- und Kulturverein möchte für den Treffpunkt einen Pavillon. Künstler Günter Steinmann entwirft die Konstruktion.
Treffpunkt Winzermark: Noch ist die Fläche schräg gegenüber der Stele „Begegnung” leer. Das soll nach Meinung von Ulrich Born und Horst Weßel vom Kultur- und Bürgerverein nicht so bleiben.
„Was fehlt ist ein Pavillon, der Schutz vor Regen und Sonne bietet”, sagt Geschäftsführer Born.
In der Planung des Platzes sei der Pavillon dem Rotstift zum Opfer gefallen, erläutert Born die Situation. Und zeigt einen Plan des Treffpunkts, auf dem der Unterstand noch eingezeichnet und vorgesehen ist. Auch in den kommunalpolitischen Gremien habe das Vorhaben zur Diskussion gestanden, sagt Born.
Diese Situation möchte der Kultur- und Bürgerverein ändern und hat dazu ein Spendenkonto eingerichtet. Für den Bau kalkulieren sie mit Kosten zwischen 8 000 bis 10 000 Euro. Mit einer Spende beteiligt sich der Verein selbst an der Initiative, um so schnell den Bau des Pavillons zu ermöglichen.
Dazu haben Born und Weßel erneut Günter Steinmann dazu geholt. Der Künstler hatte das 3,50 Meter hohe Kunstobjekt für den Treffpunkt gestaltet.
Steinmann hat bereits zwei Modelle entworfen, ein drittes folgt. „Es handelt sich dabei um pflegeleichte Konstruktionen, die sich in der Gestaltung an die Stele und den Platz anpassen,” erläutert Steinmann. Als Material für das Dach eigne sich dafür Aluminium und Kunststoff – leicht und günstig, meint er.
Während sich bei dem einen Entwurf geometrische Flächen als Dach überlagern, enthält das andere Modell ein Hochdach, das an ein Zelt erinnert. „Den dritten Entwurf gestalte ich mit einem Satteldach”, erklärt Günter Steinmann. Anfang September will er die Modelle fertig gestellt haben. Die würden bis dahin noch etwas verändert werden.
Bis Ende des Jahres soll der Betrag für den Bau stehen, wünscht sich der Kultur- und Bürgerverein. Dabei hofft er auch auf eine finanzielle Unterstützung seitens der Stadt. „Im Frühjahr soll der Pavillon dann stehen”, sagt Ulrich Born. Auch Möglichkeiten zum Sitzen soll es geben.
„Die Menschen schauen sich bei Regen und heißem Wetter nach einem Unterstand um”, berichtet Weßel von Erfahrungen. Born und Weßel wollen daher die Bevölkerung mit einbinden. „Die Menschen sollen mitentscheiden”, meint Weßel. „Vielleicht organisieren wir eine öffentliche Info-Veranstaltung.”
00:23
Wo sind denn die Pavillons von der oberen Heggerstraße? Sagt mal wo soll noch gespendet werden? Wo soll der Bürger noch für herhalten?
Also wo sind die alten Pavillons?
Die können doch aufgearbeitet werden!!
Bischen nachdenken wäre nicht schlecht.