Ehrenamtliche geben Gas
24.03.2010 | 21:04 Uhr 2010-03-24T21:04:00+0100
Hattingen. Engagierte Helfer erhalten Medaillen als kleines Dankeschön für ihren großen Einsatz.
Bus, Judo und Fußball: Hinter den Begriffen stecken Menschen. Dank ihnen rollt der Bürgerbus, läuft es im Judo-Club, geht es im Stadtsportverband vorwärts. Dafür haben die Mitstreiter vom Bürgerbusverein sowie Andreas Weber und Egon Schmidt jetzt in der Aula der Gesamtschule die Dankeschön-Medaille erhalten, die die Sparkasse und WAZ seit 15 Jahren verleihen. An Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzen, stellvertretend für viele andere, die sich unermüdlich und unentgeltlich einbringen.
Wie die Fahrer des Bürgerbusses, die ihn durch Schnee und über Blitzeis lenkten, als die Fahrzeuge der VER und der Bogestra längst in der Garage standen. „Das größte Plus ist und bleibt die Ehrenamtlichkeit der Fahrerinnen und Fahrer“, sagte Ulrich Laibacher, Redaktionsleiter der Hattinger Zeitung.
20 gehören zum festen Stamm. Der Bus rollt seit 2005 nach festem Fahrplan an sechs Tagen in der Woche, um die Mobilität der Bürger zu verbessern. Die einfache Fahrt kostet unverändert 1,50 Euro. Der Einsatz der Ehrenamtlichen: für viele unbezahlbar. 50 000 Fahrgäste hat der Bürgerbus bislang befördert – 140 000 Kilometer dabei zurückgelegt. Auf der Bühne in der Aula gab es dafür die silberne Medaille, die Heinz Jüttendonk, Josef Kettelhoit und Siegfried George entgegennahmen.
In der Kategorie Einzelperson ging eine Medaille an: Andreas Weber. Der 50-Jährige ist seit 1974 Mitglied im Judo- und Jiu-Jitsu-Club, nahm zweimal an den Deutschen Judomeisterschaften teil. Seit 1989 „kämpft“ er nicht nur auf der Matte, sondern auch am Schreibtisch: als erster Vorsitzender. „Ein großes Augenmerk liegt in der Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen in den Judo-Club“, lobt Sparkassendirektor Dieter Rumberg. Die Nachwuchsarbeit sei wichtig, da die Kinder sich immer weniger bewegen. Andreas Weber habe sich außerdem besonders für die Integration von Aussiedlern und Asylanten engagiert.
Dann muss Egon Schmidt nach vorn. Schuld ist sein außerordentliches Engagement: Egon Schmidt erhält die zweite Medaille als Einzelperson. Der rastlose 74-Jährige entwickelte sich vom aktiven Fußballspieler zum Aktiven in unzähligen Ausschüssen, seit mindestens 50 Jahren setzt er sich dort ein.
Egon Schmidt wurde 1978 Trainer der ersten Frauenmannschaft beim TuS, war dort 25 Jahre Spielausschussvorsitzender und Geschäftsführer in der Abteilung Fußball. Heute ist Egon Schmidt unter anderem als Fachschaftsleiter Fußball im Stadtsportverband auf dem Spielfeld des Ehrenamts aktiv. Seit 2001 organisiert Egon Schmidt den Sport um Mitternacht für Migranten mit dem Stadtjugendamt. In diesem Jahr leitet er zum 32. Mal die Fußball-Stadtmeisterschaften.
Mit Musik und Gesang begleiten der Liederfreund Welper und Nachwuchsmusiker und Teilnehmer des Landeswettbewerbs Jugend musiziert die Ehr Abend.
Als Gastredner lobt Andreas Gehrke, Leiter der Freiwilligenagentur, die „Menschen aus unserer Mitte, die etwas für andere tun.“ Es sind Menschen, die sich verantwortlich fühlen und sich in ihrer Freizeit einbringen. Mehr als 100 finden jährlich ein neues Einsatzgebiet. Ohne sie wäre vieles nicht möglich, sagt Gehrke: „Gesellschaft braucht Gemeinsinn.“
21:31
Hut ab vor Ehrenamt. Aber die wenn die <präsidentin Dinter CDU darüber (KAB) sdpricht, wirkt das wie Hohn. Sie lässt sich dann für einen gewerblichen Rat 30 000 Euro bezahlen und erweckt den Anschein als wenn die Tätigkeit für und bei der RAG mit ihren Amtspflichen kompatiebel sei.