Dumpinglöhnen auf der Spur
19.08.2009 | 18:32 Uhr 2009-08-19T18:32:00+0200„4800 Erwerbstätige im EN-Kreis können von ihrer Arbeit nicht leben”, sagen ver.die und NGG. Die Gewerkschaften starten eine Aktion zur Bundestagswahl.
Dumpinglöhnen auf der Spur: Fünf Wochen vor der Bundestagswahl wollen die Gewerkschaften ver.di und NGG eine Bestandsaufnahme der Einkommenssituation im Ennepe-Ruhr-Kreis machen. Im Fokus: die Niedriglöhne. Im Ennepe-Ruhr-Kreis sind nach Angaben von ver.di und NGG mehr als 4800 Erwerbstätige trotz ihrer Arbeit auf staatliche Zuschüsse angewiesen. „Die so genannten ,Aufstocker' können von dem, was sie mit ihrer Arbeit verdienen, nicht leben. Schuld daran sind häufig Niedriglöhne von 5,50 Euro oder weniger”, sagt Regina Sparfeld-Möbus. Für die Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks Südwestfalen ist es „ein unhaltbarer Zustand, wenn Menschen trotz Vollzeitarbeit auf Geld aus dem Hartz-IV-Topf angewiesen sind”.
„Wir wollen wissen, wie gut oder wie schlecht Chefs im Ennepe-Ruhr-Kreis bezahlen”, sagt Monika Brandt von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die Geschäftsführerin der NGG-Region Südwestfalen kündigte ein bundesweites „Niedriglohn-Barometer” an. Für dessen Ausschlag nach unten seien auch im EN-Kreis gezahlte Dumpinglöhne entscheidend. „Gerade Frauen verdienen oft extrem wenig”, so Brandt. Frisörinnen, Kellnerinnen oder Verkäuferinnen in Bäckereien arbeiteten häufig im unteren Lohnspektrum.
20:09
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18:36
Für einzelne Wirtschaftszweige, dies ist in der Koalition nicht anders zu machen. Im Gegenteil lehnt die CDU/CSU die Mindestlöhne ganz ab. Deren Slogan lautet ja Sozial ist was Arbeit schafft. Und die FDP ist gänzlich gegen Mindestlöhne und will sogar das Arbeitsrecht stark einschränken.
11:48
Natürlich sollte man von seiner Arbeit auch leben können! Deswegen geht man ja da auch hin.
Mindestlohn oder Grundeinkommen müssen also her. Aber wieso berufsabhängig ? Ist das Brötchen für Juristen teurer?
21:53
Hmm, werden von der Gewerkschaft eigentlich auch die einschlägigen Landgasthäuser in Hattingen kontrolliert? Nicht, dass da auf den letzten Metern noch unangenehme Dinge herauskommen...
10:04
Dass Menschen trotz eines harten Vollzeitjobs von ihrem Gehalt nicht leben, ihre Familien nicht ernähren und ihre Kinder nicht ausreichen fördern können, ist ein unglaublicher Skandal. Es ist gut, dass die Gewerkschaften hier mal den Finger in die Wunde legen.
Umso erstaunlicher ist es. dass es noch immer Extremliberale gibt, die nichts anderes zu tun haben, als bei jeder Gelegenheit nach Deregulierung zu schreien. Als hätten nicht vollkommen deregulierte Raffgier-Manager, sondern ein paar unverzichtbare Arbeitnehmerrechte für die Wirtschaftkrise gesorgt.
Es stimmt: Jeder sollte sich selbstkritisch fragen, ob die Sucht nach dem billigsten Produkt und der billigsten Dienstleistung immer der richtige Weg ist. Qualität und menschenwürdige Arbeitsbedingungen sind nun mal nicht zum Spartarif zu haben. Und: Jeder muss ich klarmachen, dass vor allem denen, die gerne und laut nach Liberalität und Freiheit rufen, Fragen der Gerechtigkeit völlig gleichgültig sind. Da helfen auch hochglanzpolierte Imagefilmchen nix...
00:22
Ja Richtig
Anfang der 90ziger,fing das an
in Wuppertal,da kamen die Zeitarbeitsfirmen über den Rhein,
ich werde das nie vergessen Die Job Agentur für Studenten und Schüler hatte Ausschreibungen von Zeitarbeitsfirmen.
Nie habe ich so eine Stelle angenommen ,
lieber gewartet.
ich laß mich doch verarschen,die verdienen noch mit
Warum diese Penner habe ich mir damals gesagt.
1990 .
23:59
Auf jeden Fall Mindestlohn, vor allem bei der Zeitarbeit, diese Parasiten gehören am besten ganz vom Markt! Nisten sich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein und zweigen sich dann etwas vom Lohn ab. So etwas ist pervers, vor allem wenn man für 3 oder 4 Euro Vollzeit arbeiten soll. Deswegen Mindestlohn!
Zeitarbeit mind. 10 Euro/Std, wer es sich nicht leisten kann, hat auch keine Existensberechtigung! Kann ja auch ins Ausland abhauen wenn es ihm nicht passt, sie kommen sowieso früher oder später zurück!
23:58
Ganz offen meine Stimme geht an die Freien.
FDP das erste Mal .
Von Ullllllaaaa oder ÖÖÖÖÖÖÖ
Schnauze voll.
23:55
Man hat in den letzten Jahren versucht jeglichen Handel kaputt zu machen.
Neues Zeitalter für Planwirtschaft,Hä.
23:52
ich wähle weder rot noch schwarz,
die sind fett genug.
Überaschung,das leben verändert sich immer wieder.