Dimmer für Hattinger Straßenleuchten

Glanzvoll: Im vollen Lichterschein soll die Altstadt künftig nur noch bis Mitternacht erstrahlen. Dann wird gedrosselt.
Glanzvoll: Im vollen Lichterschein soll die Altstadt künftig nur noch bis Mitternacht erstrahlen. Dann wird gedrosselt.
Foto: Hans Blossey
Was wir bereits wissen
Die Stadt will die Betriebskosten weiter senken.

Hattingen..  Wie viel Licht braucht die Stadt? Seit dem Jahr 2010 beschäftigen die Betriebskosten für Straßenbeleuchtung Rat und Verwaltung in regelmäßigen Abständen. Seinerzeit hatte die Stadt mit dem regionalen Energieversorger AVU ein Maßnahmenpaket geschnürt, das zu jährlichen Einsparungen in Höhe von 40 000 Euro führte. Doch das reicht nicht. Im städtischen Haushaltssanierungsplan 2014/15 ist für diese Position eine weitere Einsparung von 14 000 Euro jährlich festgeschrieben.

8000 Euro Kostenreduzierung erzielt die Stadt bereits, weil die AVU im Frühjahr 2014 damit begonnen hat, die alten Kugelleuchten in der Altstadt durch moderne LED-Leuchten zu ersetzen. 155 wurden bisher ausgetauscht und tauchen die Innenstadt in warmweißes Licht. 39 statt 90 Watt verbrauchen die neuen Lichtspender – bei gleicher Lichtausbeute (wir berichteten).

Bleibt ein Einsparvolumen von 6000 Euro, das noch fehlt. Und jetzt über Dimmer erreicht werden soll. In einer Vorlage für den Bau-, Umwelt und Verkehrsausschuss am 10. Februar schlägt die Bauverwaltung der Politik vor, die nächtliche Beleuchtung in der Altstadt künftig stundenweise zu reduzieren.

Um 24 Uhr auf 50 Prozent

Konkret soll die komplette Beleuchtung der Innenstadt wie bisher mit Beginn der Dunkelheit zu 100 Prozent eingeschaltet werden. Zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens allerdings würde die Lichtstärke auf 50 Prozent abgesenkt und danach bis zur Abschaltung auf 80 Prozent erhöht. So könnten Einsparungen in Höhe von 3000 Euro erreicht werden“, heißt es. Die restlichen 3000 Euro sollen durch das weitere Umrüsten auf LED-Leuchten erzielt werden.