Die Moneymaker wuppen das Planspiel Börse

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Das Berufskolleg macht das Rennen beim Team-Spiel der Sparkasse, bei dem elf Gruppen antraten. Auch die „Wolfs“ vom Gymnasium Holthausen sind erfolgreich. Betrüger und Börsensprenger am Ball.

Hattingen..  Für manchen hat das Planspiel Börse ein Nachspiel. „Wenn man Geld damit machen kann, warum nicht“, überlegt ein Teilnehmer, etwas zu investieren. Es könnte beispielsweise der Gewinn aus dem Sparkassen-Teamspiel sein, der am Donnerstag im Rahmen einer Siegerehrung verteilt wurde. Ein Nachspiel hat es auch für einen anderen Teilnehmer, der eine Lehre als Bankkaufmann macht.

Wenn da nicht schon der Name Programm war: Die „Moneymaker“ machten das Rennen beim Planspiel Börse 2014 der Sparkasse, das am 10. Dezember zu Ende gegangen war. Die Sieger wurden jetzt an der Bahnhofstraße geehrt und bekamen Urkunden und Geld – insgesamt 900 Euro – überreicht. Je nachdem, wie groß die Siegprämien und die Anzahl der Teamteilnehmer waren, die die Gewinne untereinander aufteilen mussten, reichte es zwar nicht für einen ausgedehnten Shoppingbummel. Aber die Euros waren zumindest real. Anders als beim Börsenspiel.

Depot-Gesamtwert: 55 833,15 Euro

Mit ihrem Depot-Gesamtwert von 55 833,15 Euro schoben sich vier Schüler des Berufskollegs mit Moneymaker-Leiter Marcel Piotrowski an die Spitze. Die „Wolfs of Planspiel Börse“ des Gymnasiums im Schulzentrum Holthausen, die mit Florian Fischer angetreten waren, lagen mit ihrem zweiten Platz und 54 452,41 Euro nur wenig darunter. Gefolgt von der Gruppe „Die Betrüger“ um Lukas Eilering, die auf einen Depotwert von 52 966,86 Euro kamen. Bei ihnen hatte Torsten Grabinski vom Marketing der Sparkasse noch scherzhaft überlegt, ob sie teilnehmen dürfen. Aber schließlich hatten sie keinen betuppt, sondern nur mit fiktivem Startkapital an der Börse gespielt.

24 Männer und elf Frauen

Die euro-hungrigenWölfe hatten sich in der Nachhaltigkeitsbewertung den ersten Platz gesichert. Sie hatten ihr Startkapital gewinnbringend in nachhaltige Aktien von Sony, Hewlett-Packard und Cisco Systems investierte. Auf den zweiten und dritten Platz kamen hier die „Moneymaker“ und „Elmo“ mit Teamleiter Adrian Keim. Die Dietzgang war mit Tim Fischer angetreten, Die Börsensprenger mit Cindy-Christin Falkenbach.

Letztere hatte eine berufliche Zukunft beim Finanzamt in Erwägung gezogen. Doch sie hat nicht nur ein Händchen für Geld und die Börse, sondern auch eine kreative Ader. Und die möchte Cindy-Christin Falkenbach, die zum zweiten Mal unter den Siegern war, auch beruflich umsetzen.

Angetreten waren elf Teams mit 35 Teilnehmern – 24 Männern und elf Frauen –, die ihren Sieg gemeinsam feierten. Und nicht nur Geld und Urkunden in Empfang nahmen, sondern auch das Lob von Torsten Grabinski: „Das Marktumfeld war unter anderem geprägt von der Euro-Schwäche und der Ukraine-Krise. Da ist es um so wichtiger, die Nachrichten zu verfolgen und die gewonnenen Erkenntnisse umzusetzen.“

Gewonnen haben die Siegerinnen und Sieger 250, 150 und 100 Euro sowie im Nachhaltigkeitsrennen 150, 125 und 100 Euro.