Die Linke bezeichnet Ratskollegen als Kleingeister
14.04.2010 | 17:27 Uhr 2010-04-14T17:27:00+0200
Hattingen. „Höher, größer, weiter – das Konzept der Kleingeister im Rat, die gerne Weltstadt spielen, ist auch über das Altstadtfest gekommen. Indem es kurzerhand privatisiert wurde.”
Dies schreibt Fraktionschef Bernd Zielmann für die Partei Die Linke in einer Stellungnahme zum „Zoff ums Altstadtfest” (wir berichteten). Nun dürfe eine Agentur die Altstadt drei Tage lang zur Konsummeile verkommen lassen, so Die Linke. „Wer sponsert, darf seine Autos ausstellen. Es geht schlicht ums Geldmachen. Kein Wunder also, dass die Agentur auch die Gastronomen abzocken will.”
Die Argumente von Marcus Gloria (Cooltour), der die Vermarktung übernommen hat, seien haarsträubend. „Aber die Gastronomen haben die Macht zum Widerstand. Sie sollen drohen, an den drei Tagen gemeinsam zu schließen! Wetten, dass Herr Gloria dann sehr gesprächsbereit ist.”
08:50
Na endlich wird ausgesprochen, wie der Hase bzw. die doofen Bürger in Hattingen zu laufen haben.
Hier gibt es eine einzige große Lobby, die ausdrücklioch konsumorientiert ist und alles, was auch anders zu bewältigen wäre, zum Beispiel durch den obigen Vorschlag Nachwuchswettbewerb für junge Künstlerignoriert
.
Was macht eigentlich der Trulla-Verein Stadtmarketing?
Wäre es nicht dessen Aufgabe Bürger, Gastronomen und Künstler an einem Tisch zu versammeln und ein Konzept zu erarbeiten?
Geht nicht? Warum? Liegt es daran, dass dieser Verein weder kompetent noch ergebnisorientiert arbeitet?
08:34
Kleingeister ?
Zielmann untertreibt.
Im Rat sitzen Ignoranten, die der parteiübergreifenden Glaubensgemeinschaft angehören, städtischer Gebühren-Terror werde den schnöden Mammon in die Kasse spülen.
Weit gefhelt, denn un gibt`s endlich mal Zoff um das städtische Abkassieren.
Man fragt sich ohnehin, wozu es eines Amtes für Wirtschaftsförderung und einer Marketinggesellschaft bedarf, wenn das Altstadtfest - nur des Profits wegen - nun von einer Agentur ausgerichtet werden soll - die zu horrenden Standpreisen Stellflächen in der Altstadt vermieten wird. Damit die Agentur aber auch die Stadt kassieren können.
Ach Bürger, was für eine Vorstellung: Die heimischen Wirte machen während des Festes ihre Betriebe zu und die Hattinger gehen einfach nicht hin. Protest auf der ganzen Linie. Vielleicht kommt man dann bei der Stadt mal auf die Idee, sich mit den Wirten hinzusetzen ein programm gemeinsam zu erarbeiten und ebenso die Bürger in die Planungen miteinzubeziehen. Zum Beispiel durch einen Idee-Wettbewerb.
Die besten Einfälle könnten dann von einer Jury besetzt aus Stadtvertretern, Wirtschaftsvertretern ud lokalen medienmenschen nicht nur prämiiert, sondern auch umgesetzt werden. Gleichzeitig könnte man auch einen Nachwuchswettbewerb für junge Künstler in der Stadt beim Altstadtfest starten. Dazu braucht`s keiner Agentur, wohl aber den Willen, ein fest für die Bürger zu machen. Und nicht ein Fest, mit dem wieder einmal die Bürger und die Wirtscvhaft abermals abgezockt werden.
In diesem Un-Rat und bei dieser Abzock-Verwaltung wird Hattingen sehr bald Dilettantingen heißen. Schilda wurde zumKult. Hat...äh..Dilettantingen dagegen zum Euro-Grab.
22:55
Wenn Herr Gloria an Altstadtfest Gewinn machen kann, und das wird er auf jeden Fall und nicht zu knapp, kann die Stadt das Altstadtfest zumindest kostendeckend mit dem richtigen Konzept veranstalten. Und zwar ohne Autos in der Innenstadt, Bierwagen und Fressbuden überall und horrende Kosten für die Gastwirte.
22:40
Ob Hattingen oder eine andere Stadt, woher soll eigentlich immer das Geld herkommen?
Meinen denn alle Verwaltungen ,Bürger und Kleinunternehmer haben das Geld nur so lose in der Tasche um es an der nächsten Ecke mal eben auszugeben?
Ich glaube jeder Bürger oder Unternehmer kann besser mit Geld umgehen wie unser Staat, Verwaltung!
20:44
Herr Zielmann spricht den Hattinger Gastronomen zumindestens mir aus dem Herzen!