„Die Kirche wird als Dienstleister wahrgenommen“
06.02.2012 | 17:16 Uhr 2012-02-06T17:16:00+0100
Sprockhövel. Die evangelische Kirchengemeinde Sprockhövel hat ein neues Presbyterium gewählt. Am Sonntag, zwischen 11 Uhr und 17 Uhr konnten die Stimmen abgegeben werden.
Die evangelische Kirchengemeinde Sprockhövel hat ein neues Presbyterium gewählt. Am Sonntag, zwischen 11 Uhr und 17 Uhr konnten die Stimmen abgegeben werden.
Wahlberechtigt waren 4868 evangelische Gemeindeglieder. Nach der Stimmenauszählung am Abend stand dann fest, 256 Frauen und Männer haben sich an der Wahl der Gemeindeleitung beteiligt. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 5,26 Prozent. „Das Ergebnis ist zufriedenstellend, es liegt auf dem Niveau der letzten Wahl vor vier Jahren“, kommentierte Pfarrer Arne Stolorz das Ergebnis. Man müsse das Ergebnis im Vergleich zum Landesdurchschnitt sehen, und der liege bei drei Prozent. Stolorz: „Somit haben wir ein gutes Ergebnis erzielt.“ Wie Stolorz weiter erklärte, seien von der Gesamtzahl der 4868 Mitglieder der evangelischen Gemeinde Sprockhövel an die 300 Personen wirklich aktiv. Sie beteiligten sich am Gemeindeleben in verschiedenen Gruppen. Arne Stolorz. „Es ist nun mal so, dass die meisten Menschen die Institution Kirche als Dienstleister betrachten. Sie wird zu Taufen, Konfirmationen und Beerdigungen nachgefragt, es ist schade.“ Das Presbyterium ist das höchste Entscheidungsorgan einer Gemeinde. Hier fallen auch die Würfel für Finanzwirtschaft und Bauprojekte.
Gewählt wurden (Stimmanzahl in Klammern): Renate Erner (204), Nils Lohmann (193), Ralf Trimborn (173), Henrike Uden (168), Stefanie Schmidt (159), Klaus Koch (146), Barbara Beermann-Rast (139), Prof. Dr. Thomas Wagenitz (137), Carolin Höfs (136), Christine Fröhling (134), Peter Nieland (124) und Martin Schinke (112). Die Amtseinführung ist am 26. Februar.
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