Die Isenburg im Zeichen des Falken
13.04.2010 | 19:01 Uhr 2010-04-13T19:01:00+0200
Hattingen. Bussarde, Falken, Weihen: Georg Hedrich stellt Illustrationen zum Thema Greifvögel aus.
Die Isenburg im Zeichen des Falken: Eine Ausstellung mit Illustrationen und 21 Bildern des Künstlers Georg Hedrich ist offizielles Projekt Hattingen Ruhr.2010. Sie wird am Samstag, 17. April eröffnet.
Der Kultur- und Bürgerverein Niederbonsfeld und der Verein zur Erhaltung der Isenburg laden um 15 Uhr auf die Isenburg ein zur Eröffnungsveranstaltung.
Die Jagd mit Greifvögeln, insbesondere mit Falken, hatte im 13. Jahrhundert zur Zeit Friedrichs II. ihre Blüte und findet sich in vielen zeitgenössischen Abbildungen wieder. Der damals 14-jährige König Heinrich VII., Mündel des Erzbischofs Engelbert von Köln und ältester Sohn des Falkenkaisers Friedrich II, verhängte nach dem Tod des Erzbischofs die Reichsacht über den Grafen Friedrich von Isenberg. Die Idee zur Ausstellung war geboren.
Seine erste Isenburg-Ausstellung Ruhrlandschaften im Jahr 2008 beinhaltete im wesentlichen Lanschaftsmalerei, Architektur, Städteansichten und Collagen in Aquarelltechnik. Mit dem Thema Greifvögel geht Georg Hedrich neue Wege in der Motivauswahl und mit anderen Maltechniken.
Er präsentiert 21 Bilder, Öl, Aquarell und Kreidezeichnungen zum Thema Greifvögel (Bussarde, Weihen, Falken, Eulenartige). Zu sehen sind Illustrationen zum Buch „De arte venandi cum avibus“ (Von der Kunst mit Vögeln zu jagen), Friedrich II., erstellt von 1241 bis 1248; mit Falkendarstellungen aus dem Codex Manesse, Das Falkenlied „Der von Kürenberg”; Die Falknerei zur Zeit des Isenburgers, die den Grund für die Ausstellung lieferte. Sie bildet die Zeit und Schicksalsgenossen des 13. Jahrhunderts ab und versucht Zusammenhänge zwischen Graf Friedrich von Isenberg und dem Falkenkaiser mit seinen geschichtlichen Verknüpfungen darzustellen.
Die Ausstellung wird von 17. April bis 28. November in Haus Custodis/Isenburg zu sehen sein. Hedrich ist Mitglied im Kultur- und Bürgerverein.
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