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Die grausame Schleifspur

22.05.2007 | 06:26 Uhr

Bild 13 des Hattinger Monumentalgemäldes zeigt den Grafen Friedrich buchstäblich am Boden

GRAF FRIEDRICH VON ISENBERG CHRONIK EINES TÖDLICHEN KONFLIKTS Das Mittelalter zeigt seine grausame Seite: Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Geschehen im Hohlweg bei Gevelsberg wurde Graf Friedrich gefesselt durch die Straßen der Stadt Köln geschleift. Sein Anblick war Furcht erregend. Das Grauen ist an den Gesichtern der Zuschauer abzulesen, deren Gesichter Angelika Mußhoff gemalt hat.

Im Hintergrund brennt die Burg Nienbrügge. Friedrich hatte diese Burg von seinem Vater geerbt. Sie sicherte den Übergang über die Lippe. Es ist nachweisbar, dass er dort gewohnt hat. In einer Urkunde nennt er sie "Fridericus de Novo Ponte". Die Kölner Truppen leisteten auch hier ganze Arbeit. Der Burg gegenüber lag auf dem südlichen Ufer der Lippe eine Siedlung gleichen Namens. Die Häuser wurden zerstört und die Bewohner nach Hamm umgesiedelt. Heute ist von der Burg nichts mehr zu sehen. ne

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