DEW-Spitze bekommt neuen Vorstand

Das Personalkarussell an der DEW-Spitze dreht sich weiter. Nach dem langjährigen Vorstandsmitglied Dirk Wallesch hat jetzt auch der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Martin Löwendick, die Deutschen Edelstahlwerke(DEW), die auch in Hattingen produzieren, verlassen. Sein Nachfolger wird nun zum 1. April Oliver Bell.

In der vierköpfigen Geschäftsführung verantwortet Bell auch das Ressort Vertrieb. Daneben gehören Bestandscontrolling, Marketing und Produktionswirtschaft zu seinen Ressorts. Der 57-Jährige verfüge über viel Erfahrung in der Metallindustrie, so DEW. Er war zuletzt „Executive Vice President“ der Norsk Hydro ASA, wo er einen Umsatz von drei Milliarden Euro zu verantworten hatte. Als Aufsichtsratschef war er auch für das Deutschlandgeschäft der Norsk Hydro Aluminium zuständig.

Bell soll die DEW in Zeiten sich wandelnder Märkte und gestiegener technologischer Herausforderungen erfolgreich in die Zukunft führen. Das Unternehmen verspricht sich „neue Impulse“. Warum Löwendick die DEW verlassen hat, bleibt offen. Er habe die Leitung der Edelstahlwerke in einem schwierigen Umfeld sehr erfolgreich wahrgenommen und zielgerichtet in die erste Riege der Spezialstahl-Unternehmen in Deutschland und Europa geführt, heißt es zum Abschied. Zur neuen Geschäftsführung gehören neben Bell: Mathias Rist (Controlling), Jürgen Alex (Technik), Burkhard Hartmann (Personal).