Der Teckel braucht viel Beschäftigung

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Was wir bereits wissen
Der Teckelklub Hattingen kümmert sich um die Belange der kleinen Vierbeiner. Höhepunkt des Jahres ist ein großes Rennen.

Hattingen..  „Dackel sind manchmal etwas eigenwillig und können ihrem Be­sitzer auch gerne mal auf der Nase rumtanzen“, sagt Melanie Bielig, die seit fünf Jahren Vorsitzende der Ortsgruppe des Deutschen Teckelklubs, kurz DTK, ist. „Das kann man vermeiden, wenn man den Dackel auslastet und sich viel mit ihm beschäftigt.“

Denn der Teckel soll im Wesen freundlich sein, mit ausgeglichenem Temperament, ein passionierter, ausdauernder und feinnasiger Jagdgebrauchshund. Der DTK hat sich in Deutschland dem Teckel sowie dem Dackel und dem Dachshund verschrieben.

Die Ortsgruppe in Hattingen gibt es seit 30 Jahren. Bei Stammtischen, die alle zwei Monate stattfinden, erhalten die Mitglieder Informationen für den Alltag mit ihrem Hund. „Wir bekommen oft Vorträge von Tierärzten. Zuletzt war eine Homöopathin zu Gast, im Oktober gibt es eine Ernährungberatung“, sagt Bielig. Auch Erste Hilfe am Hund wurde schon eingeübt. Hinzu kommen Begleit- und Agility-Kurse, welche die ausgebildeten Trainer im Vorstand selbst anbieten und umsetzen können.

Insgesamt sind derzeit 34 Mitglieder in der Ortsgruppe aktiv, Tendenz steigend. „Der Dackel weist nach dem Schäferhund die zweitstärkste Welpenzahl auf. Es entscheiden sich also auch weiterhin viele Halter für einen solchen Hund“, sagt Bielig, die auch wieder auf jüngere Vereinsmitglieder verweisen kann. Schließlich kommt der gesellige Teil des Vereinsleben nicht zu kurz, wie etwa bei den Feierlichkeiten zum 30. Geburtstag der Ortsgruppe.

Höhepunkt war jetzt das Teckelrennen, bei dem 22 Hunde in vier Klassen um die Spitzenplätze kämpften. Die Tiere werden dabei von ihren Haltern über eine Strecke von 40 Metern gelockt, der schnellste Hund gewinnt. Trotz Medaillen und Pokalen steht dabei der Spaß immer im Vordergrund, wie etwa Hundehalter Axel Vossnacke deutlich macht. „Wir wollen die kleinen Hunde nicht überfordern. Da gibt es auch kein hartes Training.“