Das Jahr startet mit Gospel und Ruhrgebiet ohne Rauch

Rund 90 000 Gäste besuchten im vergangenen Jahr das Industriemuseum. Mit neuen Veranstaltungen möchte das Team um Museumsleiter Robert Laube auch in 2015 viele Besucher locken.

Für das Winterprogramm sind unter anderem wieder vier Fotoworkshops eingeplant. Gleich dreimal gibt es einen Workshop zur Nachtfotografie, einmal zur Jahreszeit Winter. Die Kurse sind auf eine geringe Teilnehmerzahl beschränkt. Die Kosten belaufen sich je nach Angebot auf 45 bis 75 Euro.

Auch die „Grüne Werkstatt“ hat sich etabliert. Am 11. Januar begeben sich die Gäste auf den Weg zu Steinen, am 8. Februar steht die Spurensuche nach auf dem Gelände lebenden Tieren an und am 8. März werden ehemalige Wasserwege verfolgt. Die Kosten betragen je drei Euro, plus Museumseintritt.

Vor großem Publikum werden „Mother Africa“ und die „New York Gospel Stars“ auftreten. Mit „Mother Africa“ kommt am 24. Januar ein Tanz- und Musikspektakel nach Hattingen, am 1. Februar eine Gospel-Gruppe auf ihrer Tournee. Andreas Rossmann (27. Februar) und Rüdiger Harnach (27. März) werden lesen und vortragen, wozu kein Eintrittsgeld erhoben wird. Rossmann liest aus seinem Ruhrgebiets-Buch „Der Rauch verbindet die Städte nicht mehr“ und Harnach zur Restaurierung des Hochofens 3, an dem zurzeit Arbeiten laufen.