CDA gegen Bürokratie bei Mindestlohn

Der CDA-Kreisverband der CDU Ennepe-Ruhr ist nach den Worten des CDU-Sozialausschussvorsitzenden Christian Brandt offen für ein sinnvolles Nachjustieren bei den Aufzeichnungspflichten. „Wir lehnen aber jede Revision des Prinzips Mindestlohn ab“, macht Christian Brandt deutlich. Die CDU-Sozialausschüsse nehmen die Hinweise aus der Praxis in Betrieben und Ehrenamt, die auch im Ennepe-Ruhr-Kreis zu hören sind, auf Probleme bei der Umsetzung der Aufzeichnungspflichten ernst.

„Wir unterstützen deshalb die Pläne der Bundesregierung, die Umsetzung des Mindestlohns zeitnah von unnötiger oder schädlicher Bürokratie bei den Aufzeichnungen abzubauen“, so Brandt. „Wir wenden uns aber entschieden gegen Versuche, Detailprobleme bei der Umsetzung zur Diskreditierung des ganzen Mindestlohns zu missbrauchen.“ Man werde dies auch bei den Feiern zum 1. Mai deutlich artikulieren. Brandt: „Die CDA hat viel dazu beigetragen, dass seit Januar die Beschäftigten in Deutschland vor unwürdigen Dumpinglöhnen geschützt sind. Wir haben 2011 mit unserer Kampagne „Weil Arbeit wertvoll ist“ in der CDU den Weg für den Mindestlohn bereitet.“ Schon daher werde man genau hinschauen, wie er umgesetzt wird.

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