Caritas-Haus ist verkauft

Awo Kurse für Flüchtlinge finden beispielsweise im Caritas-Haus an der Bahnhofstraße statt.
Awo Kurse für Flüchtlinge finden beispielsweise im Caritas-Haus an der Bahnhofstraße statt.
Foto: WAZ FotoPool
Großpfarrei St. Peter und Paul will der Verkaufssumme das Pastor-Schoppmeier-Haus in der Bahnhofstraße umbauen. Wer das Caritas-Haus in eben jener Hattinger Straße kaufte, will die Pfarrei nicht sagen.

Hattingen..  Die Großpfarrei St. Peter & Paul hat an der Bahnhofsstraße das Caritas-Haus verkauft. Die Nutzung wird aber weiterhin möglich sein, heißt es von Pfarreiseite aus.

Die Kirche hat für ihr Gebäude eine Privatinvestorin gefunden, die aber namentlich nicht öffentlich auftauchen möchte. Auch über die Summe des Verkaufs wurde bislang Stillschweigen vereinbart.

„Wir kennen die Käuferin über die Gemeinde persönlich“, sagt Mirco Quint, stellvertretender Pfarrer der Großpfarrei. Ihr liege viel daran, dass es der Gemeinde an der Bahnhofsstraße gut gehe. Mit dem Kauf des Caritas-Hauses hilft sie der Kirche finanziell. Denn die verwendet ihre Einnahmen wiederum für den geplanten Umbau des Pastor-Schoppmeier-Hauses, das ebenfalls in der Bahnhofstraße.

Im Caritas-Haus selbst werden auch noch bis zum Sommer die Jugendgruppen der Gemeinde ihre Gruppenstunden halten können. Danach werden sie umgesiedelt. Die Caritas bleibt bis auf Weiteres im Gebäude. „So können wir als Kirche trotzdem weiter das Caritas-Haus nutzen“, freut sich Pfarrer Mirco Quint. Die Gemeinde räumt einen Teil des Hauses.