Blitz-Marathon: EN-Polizei bittet Bürger wieder um Vorschläge

Zum ersten Mal findet der Blitz-Marathon europaweit statt: Am Donnerstag, 16. April, bekämpft die Polizei wieder öffentlichkeitswirksam die Unfallursache „Geschwindigkeit“. Eben diese und die daraus resultierenden schweren Unfallfolgen sind bei der Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis (alle EN-Städte außer Witten) nach wie vor aktuelle Schwerpunkte bei der Verkehrsunfallbekämpfung.

Im Bereich der Kreispolizeibehörde sind im Jahr 2014 sechs Menschen durch einen Verkehrsunfall zu Tode gekommen, 124 wurden schwer verletzt. Zum Vergleichszeitraum des Jahres 2013 bedeutet das die gleiche Anzahl an tödlich verletzten Personen und eine Steigerung um 1,6 Prozent bei den schwer verletzten Personen. Die Zahl der Verunglückten ist insgesamt um 0,7 Prozent von 685 in 2013 auf 690 in 2014 gestiegen. Ziel der Aktion ist es, das Geschwindigkeitsniveau zu senken, um weniger Tote und Verletzte im Straßenverkehr zu haben. Die Geschwindigkeit sei „der Killer Nummer eins “ im Straßenverkehr.

Doch auch die Ablenkung durch Handys im Straßenverkehr nimmt zu. Im Rahmen des Blitz-Marathons werden neben den Geschwindigkeitsverstößen daher auch Handy- und Gurtverstöße sowie Fahren unter Alkohol- und/oder Betäubungsmitteleinfluss verfolgt. Es ist diesmal eine Bürgerbeteiligung per Email-Voting ab sofort vorgesehen.

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