Biosäfte und Elektroräder
26.05.2010 | 15:39 Uhr 2010-05-26T15:39:00+0200
Hattingen. 30 Vereine und Organisationen präsentieren auf Ökomarkt Produkte und Projekte. Gemeinsam aktiv gegen Kinderarbeit.
Bücher tauschen, Elektroräder testen, Bio-Säfte trinken: 30 Vereine, Organisationen und Händler präsentieren am Samstag, 5. Juni umweltfreundliche Produkte und Projekte auf dem 24. Ökomarkt.
Anlass ist der „Tag der Umwelt“ der Vereinten Nationen am 5. Juni. Von 9 bis 16 Uhr können die Besucher in der Altstadt über Heggerstraße, Ober- und Untermarkt flanieren und sich informieren oder unterhalten lassen.
„Erstmalig dabei ist die Verbraucherzentrale NRW, die Tipps zum Energiesparen, zur energetischen Gebäudesanierung und zum ökologischen Bauen gibt“, sagt Paul Müller vom städtischen Umweltbüro. An Eigentümer von Wohnungen oder Häusern richtet sich auch das Angebot der städtischen Abteilung Umweltschutz. „Hier beraten wir zum Beispiel über Solartechnik und Holzheizungen“, so Müller. Wer die persönliche CO2-Bilanz mehr verbessern will, findet am Stand eines Fahrradhändlers Elektroräder. Interessierte erfahren neue Trends bei „E-Bikes“ und treten bei einer Probefahrt in die Pedale.
Durstige kommen ein paar Meter weiter mit Säften aus biologischem Anbau auf Touren. Im Angebot: Weine und Spirituosen. Versüßen können sich Besucher den Ökomarkt mit Bienenhonig vom Imkerverein, an dessen Stand es brummen wird. Imker verkaufen nicht nur ihr Naturprodukt, sie erklären auch wie es hergestellt wird. Dafür haben sie einen Schaukasten mit einem Bienenvolk im Gepäck.
Natur- und Artenschutz stehen am Informationsstand des NABU im Mittelpunkt. Passend zum Motto „Leben ist Vielfalt“ klären Naturschützer über bedrohte Pflanzen und Tiere auf. Die Eine-Welt-Gruppen und der Weltladen sind dabei. Sie präsentieren Projekte und bieten fair gehandelte Waren an. Bargeldlos geht es beim Tauschring zu. Hier wechseln Bücher ihren Besitzer. Bei der Bücher-Tausch-Börse auf der Heggerstraße sind Besucher eingeladen, Gelesenes abzugeben und dafür Neues mitzunehmen.
Alle Gruppen unterstützen den Kampf gegen Kinderarbeit. Im Juni will Hattingen mit Ruhrgebietsstädten die „Magna Charta Ruhr 2010“, unterzeichnen. Auf dem Ökomarkt gibt’s einen Flyer zum fairen Einkauf von Natursteinen, der über Kinderarbeit in Steinbrüchen aufklärt.
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