Betriebsratswahlen gehen in die heiße Phase
19.02.2010 | 17:06 Uhr 2010-02-19T17:06:00+0100„Gerade jetzt sind sie wichtig”, sagt Clarissa Bader von der IG Metall und wünscht sich eine hohe Wahlbeteiligung.
Das von der Gesellschaft für deutsche Sprache für das Jahr 2009 als „Unwort des Jahres” bestimmte Adjektiv „betriebsratsverseucht” mache erschreckend deutlich, welches Klima in manchen Betrieben herrsche, so die Zweite IG Metall-Bevollmächtigte Clarissa Bader. Dies sollte jedoch gerade jetzt , so die IG Metall Gevelsberg-Hattingen, Anlass sein, nach Kräften Betriebsratsgremien wieder beziehungsweise neu zu wählen. Bader: „Diese sind demokratisch legitimiert. Das Betriebsverfassungsgesetz sichert den Betriebsratsmitgliedern Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte. Wie wichtig das ist, hat gerade die Auseinandersetzung um die Arbeitsplätze bei der O&K Antriebstechnik bewiesen.”
In den Betrieben beginne jetzt die heiße Phase, so Clarissa Bader. Die Kandidaten sind aufgestellt. In allen Betrieben finden Persönlichkeitswahlen statt. So wird die Liste der Kandidaten bei der O&K Antriebstechnik in Hattingen von Gerd Starosta, bei Köppern in Hattingen von Jochen Carneim und bei Hauhinco in Sprockhövel von Werner Renz angeführt.
Bader: „Wir wollen in den Betrieben eine hohe Wahlbeteiligung erreichen.”
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