Berg- und Skigilde startet hammerharte Tour

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Was wir bereits wissen
Der Verein ruft für den morgigen Samstag zuer 62 Kilometer langen Wanderung um Hattingen auf.

Hattingen..  Fit und gut zu Fuß sollten die Teilnehmer schon sein und vor allem keine Morgenmuffel. Denn am morgigen Samstag, 9. Mai, startet die Berg- und Skigilde zum 16. Mal eine Extremwanderung, die um vier Uhr in der Frühe beginnt.

Der Verein selbst bezeichnet die Tour als „hammerhart“, die auf dem Parkplatz in der Pommeskurve in Blankenstein startet. Es stehen 62 Kilometer an, bei denen zwischendurch bis zu 1600 Höhenmeter zu bewältigen sind. Etwas Training ist dafür schon erforderlich, auch wenn mehrere Pausen eingeplant sind. „Man muss schon fit sein. Es ist aber nicht nur eine Strecke für Spitzensportler“, sagt Reinhard Lembcke, Sprecher der Berg- und Skigilde. Er selbst ist die Tour zwar noch nie mit gewandert, weil er sich als Helfer um die Organisation kümmert, weiß aber, dass sie zu schaffen ist. „Manche wandern auch nicht die komplette Strecke mit und steigen aus. Wir fahren sie dann zurück“, sagt Lembcke.

Etwa 20 Wanderer nehmen die Extremtour jedes Jahr auf sich. Darunter sind neben den Mitgliedern der Berg- und Skigilde auch einige Auswärtige. „Wir haben einen Gast aus Wattenscheid, der jedes Jahr schaut, wann die Wanderung ansteht“, freut sich Lembcke. Zwei Drittel der Wanderer ziehen die 62 Kilometer durch. Die Strecke führt an der Hattinger Stadtgrenze entlang.

Vor 18 Jahren hatte Rolf Gayk aus dem Verein die Idee, eine solche Strecke auszuprobieren. Im Dunkeln führt sie an der Burg Blankenstein vorbei in Richtung Ruhrbrücke. Über Winz-Baak geht es danach in die Winzermark und von dort aus in Richtung Hügelland. Die Gruppe wandert vorbei an den Grenzen zu Velbert, Wuppertal und Sprockhövel. Über Bredenscheid-Stüter endet die Tour. Teilnehmer sind gegen 20.30 Uhr wieder am Startpunkt.

Das Wichtigste sei viel zu trinken und eingelaufene Schuhe zu tragen, um nicht nach wenigen Kilometern schon Blasen zu bekommen, rät Lembcke. Wer nicht ausgeschlafen ist, sollte besser nicht antreten. Bei einer Extremwanderung hat eben alles ein etwas anderes Format.