Badminton begeistert
10.02.2012 | 17:56 Uhr 2012-02-10T17:56:00+0100
Sprockhövel. Gerade erst gingen am vergangenen Wochenende die Deutschen Meisterschaften im Badminton in Bielefeld zu Ende. Die Spielerinnen und Spieler vom Badminton Club Hiddinghausen verfolgten das Turnier sehr aufmerksam. Denn auch vom Zuschauen kann man viel lernen.
Gerade erst gingen am vergangenen Wochenende die Deutschen Meisterschaften im Badminton in Bielefeld zu Ende. Die Spielerinnen und Spieler vom Badminton Club Hiddinghausen verfolgten das Turnier sehr aufmerksam. Denn auch vom Zuschauen kann man viel lernen.
Und die nächsten Bewährungsproben für Junioren und Senioren stehen für Mitte Juni auf dem Plan. Dann werden die vereinsinternen Meisterschaften ausgetragen.
Wie kommt man zum Badminton, fragte die Redaktion. Tanja Klimek, eine der zwei Damen in der 2. Mannschaft, gibt Auskunft. Ihr Bruder David habe sie vor etwa sechs Jahren erstmals zum Training mitgenommen. „Ich war begeistert von dieser Sportart“, erinnert sich die heute 19-Jährige. Zweimal in der Woche wird trainiert, um für die Mannschaftsspiele an den Wochenenden fit zu sein.
„Es macht mir Spaß mich mit Spielerinnen und Spielern aus anderen Vereinen messen zu können“, sagt die junge Frau. „Viele spielen schon über zwanzig Jahre im Verein und da haben sich natürlich feste Spielkonstellationen gefunden“, sagt Vereinschef Manfred Hauschulz.
„Badminton hat zwei Seiten“, erklärt Geschäftsführer Daniel Wulf, „die individuelle Seite durch das Einzelspiel sowie die Mannschaftsspiele. Diese Verbindung macht Badminton zu einem Mannschaftssport.“
Von Beginn an lernen Kinder im Schlag- und Lauftraining ihre Bewegungen zu koordinieren. „Badminton ist ein sehr schneller Sport, daher ist Beweglichkeit und Ausdauer sehr wichtig. Und mit Federball hat das nichts zu tun“, so Wulf. Das macht sich auch im Training bemerkbar. „Das Training ist zwar anstrengend, aber macht immer viel Spaß“, findet Tanja Klimek.
Der Verein zählt 78 aktive Mitglieder, davon 30 Kinder und Jugendliche. „Ursprünglich wurde der Verein in Hiddinghausen gegründet“, erinnert sich Daniel Wulf. Da die Turnhalle Hiddinghausen aber wenig Platz bot, zog der Verein nach Haßlinghausen um. „Das Licht war viel zu dunkel und die Decke zu niedrig, da konnte man nicht gut spielen.“
Hauschulz erinnert sich an ein „Jux-Turnier“ vor ein paar Jahren. „Da haben die Spieler zum Beispiel die Beine aneinander gebunden oder mit einem Tennisschläger gespielt“, erzählt er.
Im vergangenen Jahr hat der Club sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Monika Windgasse ist schon seit 47 Jahren im Verein und immer noch aktiv. Günther Wiehmeyer ist seit 44 Jahren Badmintonspieler. Er erinnert sich an eine Begebenheit der Rubrik „Kurioses“:
„Vor 30 Jahren hat uns einmal ein Nudisten-Badmintonverein eingeladen, gegen sie zu spielen – aber wir haben abgelehnt.“ Am 12. März steht bei den Badmintonspielern die Jahreshauptversammlung an. Da wird der Vorstand gewählt und die Planung für das Jahr festgelegt.
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