Alles für den Ernstfall
09.02.2012 | 16:29 Uhr 2012-02-09T16:29:00+0100
Hattingen. Hattinger Feuerwehrkräfte nahmen an einer großen Übung in Münster teil.
Große Übung für mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Hattingen in Münster: Auf einer etwa zweieinhalb Hektar großen Fläche, auf der es Straßenzüge mit mehreren Gebäuden, Straßen- und Eisenbahnen sowie eine Blockhaussiedlung, ein Campingplatz, mehrere Fahrzeugen unterschiedlichster Bauart und ein Gewerbehof gibt, wurden Übungsszenarien simuliert – vom Zimmerbrand bis zum Gefahrgut-Unfall.
Die Einsatzübungen begannen mit einer unscheinbaren brennenden Mülltonne an einem Gebäude. Im Rahmen weiterer Erkundungsmaßnahmen wurde eine bewusstlose Person im Haus gefunden. Ursache waren die durch ein offenes Fenster ins Übungsobjekt gezogenen Rauchgase. „Diese Lage soll insbesondere dem Gruppenführer deutlich machen, wie wichtig eine ausführliche Erkundung der Einsatzlage ist“, erklärt Feuerwehrsprecher Jens Herkströter. Im Verlauf des Tages stand ein Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses auf dem Übungsplan.
Über die Drehleiter wurde eine auf dem Balkon stehende Person gerettet. Weitere Personen retteten die Einsatzkräfte durch den Treppenraum. Hier stand insbesondere die Ausbildung der vorgehenden Rettungskräfte im Vordergrund.
Weitere Einsatzübungen wurden an einem brennenden Teerkocher und einem in Brand geratenen Blockhaus erfolgreich durchgeführt. Abschlussübung war der Brand in einer Doppelhaushälfte.
Die Minusgrade und das frühe Aufstehen verlangten den freiwilligen Brandschützern einiges ab. Nichtsdestotrotz war die Stimmung nach fast zehn Stunden immer noch gut. „Die Ergebnisse zeigen, dass die Brandschützer gut ausgebildet sind“, so Herkströter.
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