Ärger über unpassierbaren Wanderweg

Diesen Wanderweg im Gebiet Oberhuxelmanns Busch in Hattingen hatte der Waldbesitzer vor zwei Jahren mit Bäumen versperrt.
Diesen Wanderweg im Gebiet Oberhuxelmanns Busch in Hattingen hatte der Waldbesitzer vor zwei Jahren mit Bäumen versperrt.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
WAZ-Leser: Abgesägte Bäume liegen quer. Vor zwei Jahren hatte der Eigentümer Weg gesperrt.

Hattingen..  Holz versperrt den Durchgang: Wieder ist der Wanderweg im „Oberhuxelmanns Busch“, wo Langenberger und Hattinger Wanderweg in der Nähe des Landgasthauses Huxel und des Ausflugsziels Zum Wünnerhof entlang führen, nicht begehbar, meldet ein Leser, der namentlich nicht genannt werden möchte.

Er hatte bereits vor zwei Jahren Ärger darüber geäußert, dass der Waldbesitzer den Weg mit Holz unpassierbar gemacht hatte. Damals verhandelte der Landesbetrieb Wald und Holz NRW mit dem Eigentümer, der den Weg gesperrt hatte, weil er Verletzungen von Wanderern fürchtete aufgrund des schlechten Zustandes des Weges. Eine Sperrung des von der Unteren Landschaftsbehörde nicht entwidmeten Weges, so ließ sich damals die Behörde ein, bedarf der Zustimmung der Behörde. „Wie schlecht der offizielle Weg auch immer sein mag, er darf nicht einfach so gesperrt werden“, hatte Uwe Spelleken vom Landesbetrieb erklärt. Davon, dass der Weg jetzt wieder nicht passierbar sein soll, hat er indes noch nichts gehört: „Wir werden uns die Sachlage vor Ort anschauen und mit dem Eigentümer Rücksprache halten“, verspricht er.

Im Winter, so der WAZ-Leser, seien an der besagten Stelle viele Bäume gefällt worden. Das Holz sei dann einfach liegen gelassen worden: „In der Zwischenzeit ist fast ein halbes Jahr vergangen, ohne dass dort etwas passiert ist. Jedenfalls ist ein Durchkommen ohne Klettern unmöglich“, ärgert er sich.