Ärger über Neugestaltung der Pfarrnachrichten

Winfried Langendonk
Winfried Langendonk
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Unübersichtlich und unhandlich, so die Reaktion. Stadtpfarre Langendonk hält dagegen.

Hattingen..  Wöchentlich erschienen bis vor kurzem die Gemeindenachrichten für St. Mauritius. Auf einem Din-A4-Blatt fand sich da alles an Terminen und Neuigkeiten rund um die katholische Gemeinde. Diese Information gibt es in dieser Form nun nicht mehr: Sie ist der Din-A3-großen Wochen-Information der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul mit allen für Katholiken relevanten Terminen in der Stadt gewichen. In Niederwenigern wird Ärger über diese Neugestaltung laut.

„Auf dem übersichtlich gestalteten Einzelblatt in Din-A4-Format fanden sich auch ältere Gemeindemitglieder sehr gut zurecht“, sagt Edmund Reimertz, Mitglied der Gemeinde. Er kümmert sich mit 18 Boten darum, dass die Nachrichten verteilt werden und kritisiert: „Diese Gemeindenachrichten hat Pfarrer Winfried Langendonk ohne Beteiligung von Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand, Gläubigen und ohne vorherige Information im Alleingang abgeschafft.“

Unübersichtlich, unhandlich sei das neue Format. „St. Mauritius mit St. Engelbert fühlt sich darin total unterrepräsentiert.“ Hinweise – z.B. auf die Höhe des aktuellen Spendenaufkommens für den Dom – fänden darin keinen Platz mehr, so Reimertz. Auf seine Verbesserungs- und Veränderungsvorschläge hätte Langendonk nicht mal reagiert. Langendonk wolle sich nur selbst und „seine“ Pfarrei besser darstellen, erscheine selbst immer prominent mit Bild.

Nicht nur aus Kostengründen seien die drei Nachrichten in der Großpfarrei zu einem Brief zusammengeführt worden, so Langendonk. „Grund ist der Wunsch, in der Gemeinde mehr voneinander zu wissen. Die Nachrichten gibt der Pfarrer raus. Die Nachrichten sind dreispaltig, einer Zeitung ähnlich, da passt viel drauf.“ In St. Josef seien die Informationen zuvor zweiwöchentlich erschienen, jetzt gäbe es wöchentlich Informationen.