Änderung bei Eingangsklassen

Nach den Sommerferien werden die Fünft- und Sechstklässler der Mathilde-Anneke-Schule gemeinsam unterrichtet. „Indem wir die Jahrgangsklassen aufgelösen, können wir den einzelnen Schülern viel gerechter werden“, sagt der Herbert Brenneken, stellvertretender Schulleiter.

Die Hauptschule nimmt damit eine Vorreiterrolle in Nordrhein-Westfalen ein. „Wir haben nur eine einzige Gesamtschule gefunden – Bonns Fünfte – die ebenfalls diesem Modell folgt.“ Von dort stammen auch einige Konzepte und Ideen, die für die Schüler in Niedersprockhövel angepasst und umgesetzt werden sollen.

Eine weitere Schule, die als Vorbild dient, ist die Paula-Modersohn-Schule in Bremerhaven. Dort wird das Modell auf die Spitze getrieben. Die Fünft- bis Siebtklässler und die Acht- bis Zehntklässler werden gemeinsam unterrichtet. In NRW ist dies jedoch nicht umsetzbar und auch den ersten Entwurf der heimischen Hauptschule blockte die Schulentwicklungskonferenz ab. „Wir wollten ebenfalls die Fünft- bis Siebtklässler zusammenlegen.“

Die Idee zum neuen Lernkonzept entstand durch eine gute Netzwerkarbeit. „Durch den Wettbewerb ,Starke Schule’ haben wir viele Kontakte knüpfen und neue Ideen sammeln können.“