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Achterbahn rast durch 50 Jahre Pop

27.02.2008 | 19:43 Uhr

Bei Mega-Fete für alle Generationen mit dem Rockorchester Ruhrgebeat in der Gebläsehalle

Es war schon eine heiße Zeit, damals in den 60-ern, als die Grugahalle unter Beatklängen erbebte. Das war - in Deutschland - die Zeit der Rattles, der Lords. Jenseits der Republikgrenzen griffen Beatles, Stones, Bee Gees und Co. in die Saiten. Daraus macht die 32-köpfige Big-Band, die sich spitzbübisch-doppeldeutig "Rockorchester Ruhrgebeat" nennt, eine Mega-Fete für alle Generationen.

Am 4. April um 20 Uhr soll die Gebläsehalle beben. Nicht nur die Beatjahre, sondern 50 Jahre Pop-Musik werden von den "verrockten" Musikern, die aus dem Raum zwischen Gronau und Wuppertal, Lüdenscheid und Wuppertal kommen, neu belebt und frisch interpretiert. Sie tauchen ihre Besucher in einen Jungbrunnen der Musik und ziehen sie um 25 Jahre verjüngt aus dem musikalischen Wechselbad wieder heraus. "Rock Orchester Ruhrgebeat" ist nicht einfach eine Coverband oder eine Oldie-Gruppe. Hier sind 32 Musiker unterwegs, die aus dem etwas verstaubten Original ein ganz eigenes Ding und eine frische Show machen. Jeder Auftritt wird zu einer lokalen Night of the Proms, zu einem nicht zu steigernden Festspiel der Rock-Bombastics, verspricht der Veranstalter.

Das Rockorchester mit Bass- und E-Gitarre, Schlagwerk, Keyboards, Trompeten, Posaunen und Kesselpaukern, Streichern und Vocalisten will ein Feuer der Begeisterung entzünden, Rockmusik aus bereits erstarrter Nostalgie zu neuem Leben erwecken, handgemachte Musik ohne Konserve bieten, Vertrautes gefühlvoll neu in bewegende Töne umsetzen.

Das Orchester trifft Original-Sounds auf den Punkt. Zehn Sänger, jeder für sich Solist, nehmen als Chor die Zuhörer mit auf eine musikalische Achterbahn durch fünf Jahrzehnte. Es geht ins "Hardrock Café" von Carole King, man steigt ins "Bed of Roses" von Bon Jovi oder springt zu Art Garfunkel und "Late in the Evening". Jackie Wilsons "Reet Petit" tobt, mit "Music" von John Miles wird eine Hymne an die Musik zelebriert, mit "Barcelona" von Freddie Mercury & Montserrat Caballé gibt es einen weiteren Gänsehaut-Titel.

Anleihen bei Tom Jones ("Sex Bomb") und Marius Müller-Westernhagen ("Sexy"), Tina Turner ("River Deep, Mountain High"), Gloria Gaynor ("I will survive"), Barry Ryan ("Eloise") und Elvis ("Suspicious Minds") werden gemacht. Dazu eine Prise Pop und Partyfeeling der 70er Jahre: "Mendocino" von Michael Holm erlebt seine Wiedergeburt. Selbst ein so mächtiges Werk wie die "Bohemian Rhapsody" von Queen geht das Rock Orchester an.

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