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Wachpolizei : Polizei-Gewerkschaft ist gegen Hilfs-Sheriffs

Hattingen, 17.11.2009, Klaus Bröking

Die NRW-CDU hat Wachpolizei für Fußstreife oder Objektschutz ins Gespräch gebracht. Ausbildung dauert zwei Monate.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) im EN-Kreis verlangt Verstärkung – aber nicht durch preiswerte „Hilfs-Sheriffs”, wie sie die NRW-CDU ins Gespräch gebracht hat.

„Da wo Polizei drauf steht, muss auch Polizei drin sein”, sagt Rainer Peltz, Vorsitzender GdP-Kreisgruppe Ennepe-Ruhr. Es könne doch nicht sein, dass ein „Billigpolizist” bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle zum Beispiel auf einen Schwerkriminellen treffe, der mit seinem Auto Drogen transportiere und bereit sei, von seiner Schusswaffe Gebrauch zu machen.

Die Zahl der Polizisten im EN-Kreis – Witten ausgenommen – sei in den vergangenen Jahren ständig gesunken. Wenn in einem Unternehmen ein Dreher und Schweißer langfristig ausfalle, könne beim Arbeitsamt Ersatz besorgt werden. „Bei uns geht das nicht. Es gibt keine ausgebildeten Polizisten auf dem freien Markt”, so Peltz. Beunruhigend sei die Überalterung der Einsatzkräfte: „Bereits im Jahr 2015 wird die Hälfte aller Kolleginnen und Kollegen 50 Jahre und älter sein.”

Nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums müssten in jedem Jahr mindestens 1500 neue Polizeianwärterinnen und -anwärter eingestellt werden. „Das sind 400 mehr als bislang.”

Eine Billigpolizei sei keine Alternative zur Einstellung von Beamten, die drei Jahre lang ausgebildet werden. Der Bürger habe ein Recht darauf, dass die Ordnungshüter „professionell arbeiten”, verlangt Rainer Peltz. Die CDU-Landtagsfraktion will Hilfspolizisten als Fußstreifen, bei Verkehrskontrollen und zum Objektschutz einsetzen. Eine Wachpolizei gibt es bereits in Hessen und Sachsen. Die Ausbildung dauert zwei Monate.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) im EN-Kreis verlangt Verstärkung – aber nicht durch preiswerte „Hilfs-Sheriffs”, wie sie die NRW-CDU ins Gespräch gebracht hat.

„Da wo Polizei drauf steht, muss auch Polizei drin sein”, sagt Rainer Peltz, Vorsitzender GdP-Kreisgruppe Ennepe-Ruhr. Es könne doch nicht sein, dass ein „Billigpolizist” bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle zum Beispiel auf einen Schwerkriminellen treffe, der mit seinem Auto Drogen transportiere und bereit sei, von seiner Schusswaffe Gebrauch zu machen.

Die Zahl der Polizisten im EN-Kreis – Witten ausgenommen – sei in den vergangenen Jahren ständig gesunken. Wenn in einem Unternehmen ein Dreher und Schweißer langfristig ausfalle, könne beim Arbeitsamt Ersatz besorgt werden. „Bei uns geht das nicht. Es gibt keine ausgebildeten Polizisten auf dem freien Markt”, so Peltz. Beunruhigend sei die Überalterung der Einsatzkräfte: „Bereits im Jahr 2015 wird die Hälfte aller Kolleginnen und Kollegen 50 Jahre und älter sein.”

Nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums müssten in jedem Jahr mindestens 1500 neue Polizeianwärterinnen und -anwärter eingestellt werden. „Das sind 400 mehr als bislang.”

Eine Billigpolizei sei keine Alternative zur Einstellung von Beamten, die drei Jahre lang ausgebildet werden. Der Bürger habe ein Recht darauf, dass die Ordnungshüter „professionell arbeiten”, verlangt Rainer Peltz. Die CDU-Landtagsfraktion will Hilfspolizisten als Fußstreifen, bei Verkehrskontrollen und zum Objektschutz einsetzen. Eine Wachpolizei gibt es bereits in Hessen und Sachsen. Die Ausbildung dauert zwei Monate.

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