1839 hat Niederwenigern nur 484 Einwohner

Über Jahrhunderte hinweg lebten im Gebiet des heutigen Niederwenigern (zu dem auch die kleine Bauernschaft Dumberg zählt) nur wenige Menschen.

Noch im Jahr 1839 gab es hier laut Hattingen-Chronik von Stadtarchivar Thomas Weiß gerade einmal 484 Einwohner - davon 459 katholischer und 25 evangelischer Konfession.

Eine erste Blütezeit erlebte Niederwenigern, dessen Einwohner bis dato vor allem von der Landwirtschaft lebten, im Zuge des Bergbaus ausgangs des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20. Jahrhunderts.

Damals stieg die Zahl der Bevölkerung binnen weniger Jahrzehnte von einigen hundert auf rund 1600 anno 1910 an.

Erst in den Nachkriegsjahren des vergangenen Jahrhunderts allerdings wurde der Stadtteil Niederwenigern wirklich groß, als viele Familien in diese ländliche Gegend an der Essener Stadtgrenze zogen. Die Einwohnerzahl stieg stark an. Heute hat der Stadtteil rund 6000 Einwohner.