16 Stunden lang ganz große Musik
06.02.2012 | 18:00 Uhr 2012-02-06T18:00:00+0100
Hattingen. Big-Band-Workshop der Musikschule im Industriemuseum.
Drei Big Bands im Henrichs: Sie geben ihr Abschlusskonzert, nachdem sie einen drei Tage langen Workshop hinter sich gebracht hatten. Organisiert von der Musikschule, wurden die Musiker insgesamt 16 Stunden lang von fremden Big-Band-Leitern geführt.
Peter Brand, Leiter der Musikschule Hattingen, erachtet es als wichtig, dass die Bands in anderen Räumen spielen als in ihren Übungsstunden. „Es ist eine andere Atmosphäre. Beim Workshop konnten die jüngeren Musiker auch längere Zeit am Stück üben und hatten nicht schon einen harten Schultag hinter sich“, sagt er.
Die Swing Pool Band zeigt als erste, was sie gelernt hat. Sie setzt sich aus Schülern der siebten und achten Klassen des Gymnasium Holthausen zusammen. Bass, Posaune, Saxophon, Schlagzeug, Trompete kommen zum Einsatz. Von manchen Instrumenten nur eines, von anderen mehrere. Die Schüler schauen konzentriert in ihre Notenblätter. Die Songs „Louise Louise“ und „Basic Basie“ klingen flüssig.
„Man ist schon aufgeregt. Kleine Fehler waren noch dabei, aber das hört man nur selber“, sagt Kevin (14). Zwischendurch gibt es kurze Soloeinlagen. „Im Workshop habe ich aber eine Menge dazugelernt“, sagt Robert (13).
Die Big Band der Musikschule besteht ebenfalls aus jungen Musikern. Seit eineinhalb Jahren spielen sie ihre Instrumente und bieten zum Beispiel den Song „Jazz Police“ von Gordon Goodwin. „Den konnten wir vorher nicht. Der Leiter hat mit uns die Genauigkeit der Töne geübt, worauf wir vorher nicht so geachtet haben“, erzählt Roman (13) an der B-Trompete. Das wird vor allem im Ausklang des Stückes deutlich. Alle Musiker blasen kräftig und lange in ihre Instrumente.
Als dritte Band präsentiert das Monday Night Orchester Jazz und Soul. Die Gäste klatschen zu den Liedern und Solos der Musiker.
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