100 000 Euro Spenden für den Dom

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Was wir bereits wissen
Diese Summe kam in eineinhalb Jahren zusammen. Neu: Patenschaften für Kreuzblumen, auf der die Namen der Paten verewigt werden können.

Hattingen..  Die 100 000-Euro-Marke ist geknackt: In eineinhalb Jahren kam diese Spendensumme für den Mauritiusdom in Niederwenigern zusammen. „Ich hatte darauf gehofft, aber damit gerechnet habe ich nicht“, so Pastor Mirco Quint.

Er lehnt sich jetzt aber nicht bequem zurück. Denn: Es gilt, weiter „Klinken zu putzen“, wie er das nennt. Zwei Millionen Euro sollen die Arbeiten insgesamt kosten, 800 000 Euro davon muss die Gemeinde als Eigenanteil aufbringen. Und „da es ungeklärt ist, woher das Geld kommen soll, tut jeder Euro gut“, wirbt Quint. Fast alle Spenden, sagt er, kommen aus dem Dorf. ­Mancher richtete einen monatlichen Dauerauftrag ein, ein Priester gab seine Geldgeschenke zum Priesterjubiläum. Andere verfügen, dass bei der eigenen Beerdigung statt Blumen eine Spende an die Kirche gehen soll.

Auch Sponsoren sind dabei, Firmen, die Banken vor Ort, die Bank im Bistum Essen. Bei den Kollekten anlässlich der Fugenpredigten kommt Geld zusammen.

Mirco Quint freut sich, dass inzwischen teils schon Menschen auf ihn zukommen. „Wie die Sängervereinigung 1866 Essen-Burgaltendorf und der Chor Voice ‘n’ Gospel, die jetzt am Sonntag um 17 Uhr zusammen ein Fugenkonzert geben. Der Eintritt von zehn Euro geht komplett in die Sanierung.“ Referenten wie der aus dem Fernsehgottesdienst bekannte Pastor Dietmar Schmidt, der am morgigen Samstag,17.30 Uhr, in der Kirche über „Was mich trägt, mich zusammenhält“ spricht, nehmen für ihre Fugenpredigten kein Honorar. Dazu musizieren die Studierenden der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen. Ein Siebtel der Steine an der baufälligeren Nord-, der Wetterseite des Doms sind ausgetauscht worden, bald geht es an die andere Seite.

Übrigens: Spender können sich am Dom verewigen – als Pate einer Kreuzrose. Die Patenschaft gibt’s für 5500 Euro. Dafür kann der Paten­name darauf verewigt werden.