WHS: Nebenkosten nur gering gestiegen
27.06.2008 | 17:49 Uhr 2008-06-27T17:49:00+0200
Mieter der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) leben vergleichsweise günstig. Das machte WHS-Geschäftsführerin Andrea Craen bei der Gesellschafterversammlung am Donnerstagabend deutlich.
Die Kaltmiete beträgt in Wohnungen der WHS 4,42 Euro pro Quadratmeter. Im Bundesdurchschnitt zahlten Mieter 4,80 Euro pro Quadratmeter. Craen: „Die Entwicklung der Mietpreise stagnierte bzw. fiel sehr moderat aus.” Insgesamt habe die WHS im vergangenen Jahr 480 Mieterhöhungen durchgeführt, was zu einer monatlichen Umsatzsteigerung von gerade mal 2500 Euro geführt habe. Und auch die Steigerung der Nebenkosten im Jahr 2007 fiel in Halver relativ gering aus. Während diese Kosten im Bundesdurchschnitt statistisch um 2,7 Prozent in die Höhe gingen, verzeichnete die WHS für ihre Wohnungen nur eine Steigerung um rund 1,3 Prozent. Für die Mieter hatte Andrea Craen allerdings eine schlechte Nachricht: „Für 2008 sind weitere Steigerungen zu erwarten.” Um die 1879 Wohnungen der WHS in Schuss zu halten, wurden im Jahr 2007 für Modernisierung und Instandhaltung gut zwei Millionen Euro ausgegeben – ein relativ konstanter Wert. Die Hälfte der Kosten fiel bei Renovierungen von Leerwohnungen an. Stichwort Leerstand: Auch hier steht die WHS im Vergleich gut dar. Während im Durchschnitt sieben Prozent der Wohnungen in Westdeutschland und etwa doppelt so viele in Ostdeutschland nicht vermietet seien, betrug die Quote der WHS zum 30. Juni 2008 5,22 Prozent. Zurzeit stünden lediglich 30 Wohnungen wirklich leer; andere werden zurzeit saniert, 21 bekommen in Kürze einen neuen Mieter.
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