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Unternehmen und Schule arbeiten zusammen

03.02.2012 | 17:58 Uhr
Unternehmen und Schule arbeiten zusammen
Peter Zensen (Berufswahlkoordinator GTS) und Kerstin Willers (Personalleiterin Märkisches Werk) unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Hinten Markus Hildebrandt (l., Ausbildungsleiter bei Werner Turck GmbH) und Schulleiter Heribert Müller.

Halver.Mit einem Kooperationsvertrag zwischen der Ganztagsschule auf der einen und den Firmen Werner Turck und Märkisches Werk auf der anderen Seite soll nun auch nach außen deutlich gemacht werden, dass heimische Firmen bereit sind, die Schulen zu unterstützen.

Die Zusammenarbeit, bestätigte Schulleiter Heribert Müller gestern bei der Vertragsunterzeichnung, bestehe allerdings schon seit vielen Jahren. Und sie sei gerade für „seine“ Schüler besonders wichtig. Zum einen lassen sich durch das gute Miteinander mit heimischen Betrieben die benötigten Praktikumsplätze rekrutieren. Zum anderen stünden Mitarbeiter der Firmen aber auch beispielsweise für Elternabende zur Verfügung. Deshalb stellte Müller fest: „In Halver ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe immer gut gewesen.“ Das bestätigte auch Berufswahlkoordinator Peter Zensen: Für die 55 aktuellen Zehntklässler hätten 80 Praktikumsplätze zur Auswahl gestanden.

Und auch die beiden Unternehmen freuen sich über den Vertrag. Kerstin Willers, Personalchefin beim Märkischen Werk: „Für uns ist es wichtig, dass wir gute Nachwuchskräfte finden. Außerdem können wir so bestimmte Ausbildungsberufe in der Region bekannter machen.“

Und Markus Hildebrandt, Ausbildungsleiter bei der Werner Turck GmbH, berichtete, dass derzeit zwei ehemalige Ganztagsschüler eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik in seinem Unternehmen absolvieren.

Mit einer Besonderheit ermöglicht die Ganztagsschule ihren Schülern den leichteren Übergang ins Berufsleben. Die Schüler der Klasse 10A absolvieren nach einem dreiwöchigen Praktikum zu Beginn des Schuljahres ein Langzeitpraktikum. Dabei verbringen sie für den Rest des Schuljahres jeden Montag in diesem Betrieb. „Viele Schüler erarbeiten sich dort eine Lehrstelle“, berichtet Heribert Müller von einem positiven „Klebeeffekt“.

Dirk Maximowitz

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