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Retter schaffen in Sinntal Top-Platzierung

08.07.2011 | 00:00 Uhr
Retter schaffen in Sinntal Top-Platzierung
Das Team der Halveraner Wehr belegte bei der Rescue Challenge in Sinntal in der Gesamtwertung mit 1032 Punkten Platz 5. Foto: privat

Halver. Das Rettungsteam der Halveraner Wehr kann einen schönen Erfolg für sich verbuchen. Die Gruppe um Feuerwehr-Chef Stefan Czarkowski errang bei der Rescue Challenge, der Deutschen Meisterschaft in der Unfallrettung, Platz 5.

Die Aufgaben, vor die Jutta Herberg, Thorsten Wingenbach, Christian Starke, Stefan Egen, Michael Kind und Team-Captain Stefan Czarkowski in Sinntal gestellt wurden, verlangten ihnen alles ab. Mit der Platzierung haben sie zum einen den guten Ausbildungsstand dokumentiert und ihr Ziel erreicht, einen Platz im oberen Drittel zu belegen.

15 Mannschaften nahmen an dem Wettbewerb teil. „Dabei treten ehrenamtliche ebenso wie Berufsfeuerwehrleute in einer Wertung an“, berichtete Stefan Czarkowski. Was für den Wehrleiter ebenso zählt wie die gute Platzierung ist der Zugewinn an Erfahrung. „Bei der Unfallrettung kommt es insbesondere auf das gute Zusammenspiel von Feuerwehrleuten und Unfallrettern an. „Auf diesem Feld gibt es immer wieder Neuerungen. Da haben wir erneut viel gelernt.“

Gesamte Wehr nutzt
die Erfahrungen

Wie gut die Halveraner Mannschaft abgeschnitten hat, lässt sich beim Blick in die Auswertung erkennen. Das heimische Team lag mit 1032 Punkten nur acht Punkten hinter dem Viertplatzierten. 28 Punkte trennten es von Platz 3.

Info
Kein Abenteuerspielplatz

Manche mögen die Rescue Challenge für einen Abenteuerspielplatz für Feuerwehrleute halten. Für die Teilnehmer ist es aber eine Möglichkeit, ihre Taktik der technischen Unfallrettung zu verbessern, Erfahrungen zu sammeln und von anderen sogenannten Technical Rescue Teams zu lernen.

Die Rettungsteams bestehen aus sechs Mitgliedern. Sie werden vor Unfallsituationen gestellt, die sie in einem begrenzten Zeitrahmen und unter Beobachtung und Benotung durch Fachschiedsrichter lösen müssen. Bewertet werden die Teams, die Teamleiter und die Inneren Retter (Medics).

In diesem Jahr mussten zwei Aufgaben gelöst werden. Der einfachere Fall war die Rettung eines Verletzten aus einem Unfallauto. Schwieriger war die Lage bei der zweiten Übung, bei der zusätzliche Faktoren wie beispielsweise umgestürzte Bäume die Rettung des Verletzten erheblich erschwerten.

„Die vielen Trainingsabende haben das Team zusammengeschweißt, so dass alles gut funktioniert“, erläuterte Stefan Czarkowski. Er legt allerdings Wert darauf, dass mit dem Rescue-Team nicht eine isolierte Elite-Einheit innerhalb der Wehr herangebildet wird. „Wir geben unser Wissen selbstverständlich an alle Einheiten unserer Feuerwehr weiter“, sagt Stefan Czarkowski.

Wolfgang Teipel

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