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Firma Turck

Rekordverdächtig aktiv in Sachen Ausbildung

25.09.2011 | 10:00 Uhr
Rekordverdächtig aktiv in Sachen Ausbildung
16 Jugendliche haben am 1. August 2011 ihre Ausbildung bei der Firma Turck in Halver begonnen.

Halver.Die Zukunft beginnt jetzt. So könnte das Motto lauten, unter dem die Firma Werner Turck GmbH & Co. KG ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig absichert. Sie zieht sich die dazu nötigen Fachkräfte selbst heran – durch die Bereitstellung von Lehrstellen. Dabei hat das Unternehmen einen Rekord erzielt: Mit der Einstellung von 16 neuen Azubis zum 1. August werden erstmals 31 Nachwuchskräfte bei Turck ausgebildet.

Damit gibt es nun 12 kaufmännische, 17 technische und zwei IT-Auszubildende. Hinzu kommt die Aufnahme zwei neuer Ausbildungsberufe, dem Industrieelektriker für Geräte und Systeme sowie dem Technischen Produktdesigner.

Lehre kombinierbar
mit Verbundstudium

„Wir sind immer auf der Suche nach neuen Berufen, die sich für unser Ausbildungsportfolio anbieten“, erläuterte Markus Hildebrandt, Ausbildungsleiter für die kaufmännischen Berufe sowie die Ausbildungsorganisation.

Info
Elektronisch bewerben

Für 2012 werden Azubis in folgenden Bereichen gesucht: Elektroniker für Geräte und Systeme; Mikrotechnologen; Industrieelektriker; Industriekaufmann/-frau; Fachkraft für Lagerlogistik.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein mittlerer Betriebsabschluss (Fachoberschulreife) sowie gute Leistungen in Mathematik, Deutsch, Physik, Chemie.

Bewerbungen werden auch gern elektronisch entgegengenommen – unter der neuen Adresse jobs@turck.com.

„Eine vernünftige Ausbildung ist auch in unserem Interesse“, erklärte Geschäftsführer Markus Turck.

Was für Jugendliche ein besonderer Anreiz sein dürfte, sind die guten Übernahmechancen. „Wir haben einen hohen Bedarf“, so Hildebrandt. Anfang 2012 seien sechs Azubis fertig, „und dort haben wir schon Übernahmemöglichkeiten im Auge. Die Chancen, nach der Lehrzeit angestellt zu werden, sind sehr hoch“. Zudem sei es möglich, die Lehre mit einem Verbundstudium zu kombinieren sowie bei guten Leistungen die Ausbildungszeit zu verkürzen.

Grundsätzlich werde es nicht leichter, geeigneten Nachwuchs zu finden. Das liege nicht allein an der Qualität der Bewerber, sondern auch an der Quantität. „Wir merken, dass die Schüler immer weniger werden.“ Umso wichtiger sei es, aktiv zu werden, etwa durch die anstehende Kooperation mit dem Märkischen Werk und der Gesamtschule Kierspe oder die Teilnahme an den Ausbildungsmessen in Halver und Schalksmühle im Oktober.

Für 2012 laufe nun das Bewerbungsverfahren. „Ende Oktober, Anfang November starten die Einstellungstests.“

Simone Mylonas

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